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 PfWB Schlucker (Bd. 5, Sp. 1116)   RhWB Schlucker (Bd. 7, Sp. 1385) 
   Schlucker, Schlückerm.:
1. 'wer (gierig, viel) schluckt', Schlucker (lugər) [ KU-Schmittw/O]; Zs.: Brocken-, PfWB Schoppenschlücker. —
2.
a. 'Gurgelknopf, Gurgel, Kehle', Schlucker [Lambert Penns 135 Beam Penns 94 Danner Penns 45], Schlicker (ligər) [ RO-Dielkch KB-Kerzh FR-Tiefth NW-Kallstdt]; vgl. PfWB Schlucke 1, PfWB Schluckser. Er hot's am Sch. 'Er hat eine Halskrankheit' [ KB-Kerzh]. RA.: Mer meent, der hätt ken Sch. in de Gorjel, von einem starken Trinker [ NW-Kallstdt]. —
b. 'Gaumenzäpfchen', Schlicker [ KU-Adb RO-Gundw KB-Göllh]; vgl. PfWB Schlucke 2. —
c. 'Schluckauf' [ KU-Schmittw/O]; Syn. s. PfWB Schluckser 1 a und K. 334. —
3.
a. 'mittelloser, armer, bedauernswerter Mensch', nur in der Wend.: armer Schlucker [verbr., Krämer Gal 188]; vgl. PfWB Schlocker 2aβ. Das isch en armer Sch. [ LA-Gommh]. —
b. vgl. PfWB Zahnschlücker. — Südhess. V 433/34, 468; RhWB Rhein. VII 1329, 1385; Lothr. 425/26; ElsWB Els. II 462.

 

  PfWB  ElsWB  LothWB Schlucker -u- Sg. u. Pl. m.: 1.a. Schnaps-, Biersäufer Waldbr-Holpe. — b. e armer Schl. armer, bemitleidenswerter Mensch, Bettler; e gurer Schl. gutmütiger, etwas beschränkter M., hinter dem kein Arg ist; en treuer Schl. dass. Rhfrk, Kobl, Siegld, RRip, Berg, Kemp-Breyell; kahle Schl. armer Schl. Heinsb; mei armer Schl. Kosew. für Kind Rhfrk. — 2. -ug- Sg. t. der Schluckauf Goar-Dommershsn; Siegld. Wer hot de Schl., moss gihn zom Dokter Drucker, der kann verdreiwe de Schl.! Dommershsn.