Schlotter-faß n.: 'an einem Gurt getragener Wetzsteinbehälter des Mähers', mit Wasser, Essig oder feuchtem Gras gefüllt, in älterer Zeit meist aus einem Kuhhorn oder aus Holz, später auch aus Blech bestehend; unten in eine Spitze auslaufend, mit dem er in den Boden gesteckt werden konnte, Schlodderfaß [RO-Schweisw KL-Alsbn KB-Eisbg Ilbh Kerzh FR-Albsh A'lein Dirmst Laumh Merth, PfId. 125 mancherorts Don Krämer Gal 188 Buch-Illisch], Schlorrer- [verbr. östl. NPf mancherorts mittl. WPf, PfId. 125], Schloðer- [Krämer Gal 188]; vgl. K. 333; Syn.: PfWB Hülle 1 a, PfWB Kumpf 1 d, PfWB Lagel 3 d, Lotter-, Schlauder-, Schleuder-, PfWB Schlottelfaß, Wetzkumpf(en), Wetzsteinkumpf(en), PfWB Wetzsteinscheide. Südhess. V 464/65; RhWB Rhein. VII 1378/79; Hess.-Nass. III 251; DWB DWb. IX 786/87. | | Lotter-faß n.: 'Wetzsteinbehälter', Lorrerfaß [ FR-N'lein NW-Dackh]; vgl. PfWB Schlotterfaß. Südhess. IV 402; RhWB Rhein. V 564. |
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