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 PfWB schlockerig (Bd. 5, Sp. 1101)   PfWB gaukelig (Bd. 3, Sp. 63) 
   schlockerig, schlöckerigAdj.:
1. 'nicht fest, lose, wackelig', von Dingen, schlock(e)rich, schlock(e)risch (logəriχ, logriχ; -i) [mancherorts ges. Pf., Kühn Hamet 133 Don-Werb Krämer Gal 187], schleckerich (legəriχ) [ RO-Finkb]; vgl. PfWB gackelig 1 b, PfWB gaukelig 1 b, PfWB gautschelig

[Bd. 5, Sp. 1102]
1, PfWB hudelig 1 d, PfWB lappelig 1, PfWB locker 1 b, PfWB los I1d, PfWB lottelig 2, PfWB lotter 1, PfWB lotterig 2, PfWB luck 2, PfWB lummer 1b, PfWB nottelig, PfWB schlapperig 1, PfWB schlenkerig, PfWB schlotterig 1a, PfWB schockelig, PfWB schutterig, PfWB wackelig. Ich hab schlockerische Zähn [ NW-Erph]. De Stiel (eines Werkzeugs) is sch. [ KU-W'mohr]. —
2.
a. 'vor Alter oder Entkräftung schlotternd, altersschwach, hinfällig, gebrechlich', von Lebewesen [KU-Bedb Kus RO-Messbhf Obd Rockhs KL-Weilb KB-Biedh LU-Friesh, Höh 159 Kraus Gloori Bagaasch 39, 45 Thielen 99]. Ich bin ganz sch. [ RO-Obd]. Der is so sch. wie en alde Mann [ LU-Friesh]. Wenn er alt un schlockerisch werd un do lejt, / noht kann er sahn: Do gucke, was ich geleischt han! [Kraus Arwed 37]. —
b. vgl. PfWB gutschlockerig. — Südhess. V 451; RhWB Rhein. VII 1366.

 

   gaukelig Adj.:
1. von Dingen.
a. 'schwankend, weil zu hoch und dünn', gauk(e)lich (gaugəliχ) [verbr. südl. VPf PS-Erfw], gaak(e)lich (gāgəliχ, --) [verbr. WPf NPf nördl. VPf LA-Nußd verbr. Gal], gook(e)lich (-ō-) [ KU-Börsbn Ingb NW-Haardt Neustdt BZ-Dernb Don-Tscherwk Werb]; vgl. PfWB gackelig 1. Das is e gaakelicher Baam [ NW-Weish/S], e gooklich Ding [ KU-Börsbn], e gaagliches G'stell [ LA-Nußd], e gaagelich Fuhrwerk [ LA-Gommh BZ-Dernb Gal-Dornf]. —
b. 'wackelig, weil ohne festen Stützpunkt'. Der Pohl (Pfahl) isch gaakelich [ ZW-Dellf]. Der Wache (Wagen) fahrt so gookelich [ NW-Wachh GH-Freckf]. Die Läder (Leiter) steht gauklich [ PS-Erfw]. —
2. vom Menschen.
a. 'hoch aufgeschossen und daher leicht schwankend'; e gaakliches Weibsbild [Zweibr, verbr.]. Das is e gaakelich Ding [KL-Matzb, verbr.]. Er geht so gookelich [ KU-Breitb, LU-Opp]. —
b.
α. 'schwächlich'; e gaakeliches Kind [ KU-Nerzw PS-H'mühlb]. —
β. 'schwindlig', gaakelich [ PS-Hermbg], gookelich [ IB-Nd'würzb]. —
c. von charakterlichen Mängeln.
α. 'flatterhaft, ausgelassen, leichtsinnig', gaakelich [ KB-Stett FR-Bockh Lambsh Hettleidh], gookelich [ KU-Rothsbg]; vgl. PfWB gackelig 2 a. —
β. 'eitel, gefallsüchtig, eingebildet', vgl. PfWB gackelig 2 b, PfWB gaffelig 1. Das kummt mol gaakelich doher [ KU-Kollw KL-Siegb]. —
γ. 'unzuverlässig'. Des is 'n gaakelicher Mensch [FR-Tiefth, verbr. nördl. VPf NW-Erph]. — Zu PfWB gaukeln. — Südhess. II 1116/17; RhWB Rhein. II 1056; Bad. II 304.