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| PfWB Schlaufe (Bd. 5, Sp. 1048) | PfWB Auf-henker (Bd. 1, Sp. 378) | PfWB Strupf (Bd. 6, Sp. 734) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
1. 'Öse, Lasche, durch die bei einer Schnalle die freie Lederzunge gesteckt wird', Schlauf [Kus]. — 2. 'angenähte Schlinge am Schuh zum Anziehen', Schlauf [ KU-Bedb Relsbg Schellw KL-Dansbg LU-Böhl SP-W'see BZ-Apphf], Schlaaf [ KL-Katzw], Schlufe Pl.? [ KU-Schellw]; Syn. s. PfWB Schlinker 1 b. — 3. 'Ring, Öse am Geschirr der Zugtiere, durch die der Zugstrang geht' [ KU-Adb ZW-Lambsbn KL-Gimsb GH-Max'au]; — Südhess. V 395; RhWB Rhein. VII 1270; ElsWB Els. II 452/53.
| 1. 'Aufhängeschleife an Kleidungsstücken', Ufhenker [ KB-Kriegsf NW-Frankeck Don-Schowe Torscha Gal-Dornf]; vgl. PfWB Aufhenkel, PfWB Schlenke(r). — 2. 'angenähte Schlinge am Schuh zum Anziehen' [KU-Diedkpf]; [Bd. 1, Sp. 379] vgl. PfWB Henker, PfWB Schlaufe, PfWB Schlenke, PfWB Schlinge, PfWB Strupfen. — 3. 'Riemen, der Rute und Kilben des Dreschflegels verbindet' [ HB-Einöd PS-Erfw]; desgl. 'Riemen, mit dem die Peitsche am Peitschenstock eingehängt ist' [ ZW-Gr'bundb]. — RhWB Rhein. III 227; LothWB Lothr. 517; ElsWB Els. I 356; Bad. I 82.
| 1. Schlingen-, Schlaufenförmiges. a. 'hinten am Schuh, Stiefel angenähte Leder- oder Stoffschlinge zum Anziehen', der Strupp (drub) [ LU-Assh], die Strupp (drub) [ KU-Bedb Hundh Schmittw/O HB-Höch IB-Erfw/Ehling ZW-Ixh RO-Bistschd KB-Albish FR-Albsh NW-Frankeck BZ-Dernb Gal-Josbg], die Stropp (drob) [ KL-Olsbr], die Stripp (drib) [KU-Aschb Bechb Föckbg Godhs IB-Eschring ZW-Battw RO-Callb Ebbg PS-Herschbg FR-Albsh KB-Gauh LU-Hochd LA-Gleisw BZ-Albw, Müller Dietschw 63 Don-Schowe], die Stripf (dribf) [Bd. 6, Sp. 735] [ GH-Kand]; vgl. PfWB Strupfen, PfWB Strupfer; Syn. s. PfWB Schlinker 1 b. Die St. om Schuck is abgereß [ KU-Schmittw/O]. — b. 'Schlaufe, Band an Kleidungsstücken', z. B. zum Aufhängen, zum Zusammenreffen u. a., die Stripp [ BZ-Dernb]. — c. 'das schmale Band, das die Hose unter dem Fuß zusammenhält', die Strupp [ BZ-Dernb]; vgl. PfWB Steg 4 a. — d. Teil der Nebelkappe. »Hinten ist eine Strippe und fällt das schnell und einfach aufgewundene Haar in einem Chignon auf den Nacken herab« [Gundelwein in PfW 11/1910 27]. — e. 'Schlinge, Schleife, Haltevorrichtung u. ä.', die Stripp [Kus Bayer Hackm. 58], der Strupp [Lambert Penns 145]. An meim Duwaksbeirl isch die St. 'die Schleife zum Auf- und Zuziehen' verreß [Bayer Hackm. 58]. RA.: Er hat en an de Stripp 'Er hat ihn in seiner Gewalt, er ist wirtschaftlich abhängig' [Kus]. Dei Schdrupp is net starrik (stark) genunk, wenn sich jemand nicht beherrschen kann [Beam Penns 90]. a. 1777: Draten Strupp 'Schlinge aus Draht' [LU-Assh (alte Akten)]. — 2. 'der abgebundene Teil eines Strangs Wolle, Garnstrang', nur Dim. Strepche [ KU-Einöll]; vgl. PfWB Strüpfsel 2; Syn. s. PfWB Lot 2 b. — Mhd. strüpfe 'Strippe, Lederschlinge' ( Lexer Lexer II 1255). — RhWB Rhein. VIII 863 ff. Stropp, 888 Struppe; Kretschmer 504/ 05.
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