Schaube f.: 1. 'Überrock'; Zs.: PfWB Gürtelschaube. a. 1537: Ein Rosinrot düchin schaub [SpeyTreudInv.]. — 2. e aldi Schaub 'eine alte Frau', spöttisch [ LU-Opp]. — Mhd. schûbe 'langes und weites Überkleid' ( Lexer Lexer II 807/08), zu dem auch Joppe gehört. — Südhess. V 210/11; DWB DWb. VIII 2297 ff. | | FindeB schûbe swf. (BMZ II2. 221b)langes u. weites überkleid, jopa Dfg. 307 c . Narr. 9,1. sîne schûwe er verkêrte Mor. 2,1475. bekleit in einer schouben (: klouben) Msh. 3,307 a . schaube Such. 20,136. ain praune samateine schaube mit zobel underzogen Mh. 1,161. die schaube sol mit futter, uberzuge etc. über 18 guldîn nit costen Np. 100 ( 15. jh. ). vgl. Zimr. chr. 4,720 a . von der schauben wegen lass ich ew wissen, das mein gnediger herr in ainer guten zeit nit zu Lyntz gewesen ist und kain schauben bei im hat, so vertraut er uber golt und silber aber nymand vertraut er uber sein schauben, dardurch sein gnad nach keiner auch geschickt hat; aber so pald er gên Lyntz kombt, wil ew sein gnad ain schauben geben, die ich ew bei einem eigen boten zusenden wil Dh. 306 ( schreiben Jörgs vom Stein, kanzler erzh. Albrechts von Österreich, an den ritter Parzival von Annenberg, rat herz. Sigmunds von Österreich ). scolari meo prô schâpen, talar Chr. 4. 257, 27. — aus it. giubba, s. gippe, jope, schope u. Schm. Fr. 2,354. |
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