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 PfWB Schäke (Bd. 5, Sp. 855)   Lexer schëcke (Bd. 2, Sp. 677) 
   Schäke f., Schäk, Schäker3 m.:
1. 'Rock, Jacke (allg.)', die Schäk [WPf (PfId. 120, 177) Schandein Sprachsch. 55 Kühn Hamet 131]; RA.: die Scheek treffe 'verhauen' [Kühn Hamet 131]. Mer schlaen em de Scheek aus, dass. [ ZW-Nd'hs]. a. 1764: 1 grüne scheggk [Kurpf. 1375 (KL-Mackb)]. a. 1773: 1 neue Schek und Hosen [ebd. 1588-90 (KU-Rothsbg)]. —
2. 'mantelartiger, bis zu den Knien reichender langer weißer (seltener blauer) Trachtenrock aus Leinen, zum Kirchgang getragen', die Scheek [ KL-O'arnb], der Schäk [ZW-Käshf L'wied u. Umg.], die Schäk [ZW-Gr'bundb KL-Gerhbn Schandein Bav. IV,2 272]. —
3. 'hemdartiger Kittel aus blauem Leinen als Schutzüberzug der Viehhändler und Schäfer, früher auch von Bauern getragen', die Schäk [ PS-Th'eischw], der Schäk, Schäger [ KU-

[Bd. 5, Sp. 856]
Haschb/R Kus]; Zs.: PfWB Schäferschäke. — Gleicher Herkunft wie nhd. Jacke, jedoch wohl unmittelbar aus dem Nordostfranzösischen entlehnt. — Südhess. V 162 and. Bed.; RhWB Rhein. VII 869; LothWB Lothr. 432.

 

 schëcke schëgge swm. (BMZ II2. 92a)eng anliegender, gestreifter od. durchsteppter leibrock, diplois: zwifach kleit, schecke Dfg. 183 b . schecke Lcr. 62,192. scheke Chr. 8. 487,18. schegge Zürch. jb. 90,10. ahd. scecho, lat.stragulum ( strîfot tuoch, kleit, mantel Dfg. 554 c ) Gff. 6,416. vgl. auch jacke, jecke u. Schm. 3,318 ;