-schäke f.: = PfWB Schäferkittel. Doch fährt in seiner Schäferschäk / Die Herd er in die Weed enaus [Schandein Ged. 157]; vgl. PfWB Schäke 3. — | | schecke, f. ein kleidungsstück, gesteppter leibrock, zunächst schutzgewand für den kampf, dann auch als modetracht: scheck, schecke, diplois vocab. von 1482 bei Dief. 183b; s. belege bei Schm. 2, 367; (die Germanen) achten domals kains eisenhuets oder hauptharnasch nit, weder panzer noch goller ... waren der maist tail plosz; etlich heten schecken an, doch habens hernach die panzer erfunden. Aventin. chron. 1, 113, 12; auch furten ritter, knecht und burger, schecken und scheckenröck geflitzert hinden und neben mit grosen weiten armen. Limb. chron. zu 1389; der scheckensticker z dem von Hensperg sprach: .. ich macht uch ein schecken mit armen, die stunt uch schon und herlich. Liliencron hist. volkslieder 1, 62, 192. es ist das franz. jaque (Diez4 164); schecke (bei Schmeller a. a. o. ist auch die form schacke bezeugt) steht neben jecke wie schope, schopp neben joppe, s. Dief. 183b unter diplois; mit ahd. scecho, stragulum (Graff 6, 416) steht schecke, f. in keinem zusammenhange. |
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