-bube m.: 'Knabe, der die Schafe hütet', Scheferbub [ PS-Geisbg]. Reste eines alten Zwiegesprächs: Scheferbiwel, warum heilscht dann? Ei, lache werr ich nit! Hot der dann de Wolf e Scheefelche genumme? Ei, annerscht es' doch nit! Scheferbiwel, was hoscht dann in deim Seckel, Kees, Brout? Gar nixel, mein Hengsching (Handschuhe) [ LA-Nußd]. DWB DWb. VIII 2004. — | | huleⁿ, hüleⁿ [hylə Steinb. Mittl. Sulzern; hýlə M.; hilə K. Z. Lohr Wh.; sonst hílə allg.; Part. khílt Rchw. Str. Geud. Han.; khilt K. Z. Lohr; khílə Mü. Ruf. Str.] 1. heulen (selten): Dieˢ Nacht han awer d Hund ghült! Z. [Wæmər pi tə Wèlf e, mùs mər met nə hýlə] M. JB. II 168. d Oʰreⁿ h. mⁱr es braust mir in den Ohren Z. 2. weinen (der gewöhnlichste Ausdruck, synon. grineⁿ, brüeleⁿ, blerreⁿ, pflënneⁿ). Er hült wie e klein Kind, wie e Schlosshund allg. Der hat Tʰräneⁿ ghült wie Ërbseⁿ Dehli. Er het mⁱr d Oʰreⁿ voll ghült gejammert Dü. Er hült siʰ noch zue eineme Narr Ruf. ‘Un fangt ze hyle-n-an’ Stosk. 18. Rotz un Wasser h. Str. 3. träufeln: d Rëweⁿ h. Wh. | | aus-heulen schw.: sich a. 'sich ausweinen', ausheile [verbr. vorn. WPf Lambert Penns 17]; vgl. PfWB ausgreinen. |
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