-leber f.: 'Leber des Schweins', aus der Leberknödel und Leberwurst gemacht werden, -lewwer [ NW-Frankeck LU-Maud]. Südhess. V 112. — | | RhWB Leber f.: 3. rundliche Stelle im Schleifstein, an der die Klinge nicht angegriffen wird Sol, Remschd. | | Lëber(e) [Láwər Ruf. Su. Rapp. Bf.; Lawər Ensish. Geisp. K. Z.; Læwər Str. W. ‘Lêwre’ St. Mäder. In Sprache und Sittenbildern geschildert von Adam Mäder ... hg. v. Aug. Stöber, Mülhausen 1876.] f. Leber. Rda. e durstige L. han gern trinken Str. Ruf. JB. IX 127; Syn. Er het di L. uf der Sommersit. Ebenso: Er het e trockeni L. Bf. Epes frisch voⁿ dr L. ewëg sageⁿ etwas frei heraussagen Su. Dem is e Lus üwer di L. gekrabbelt Dehli. Rda. s ist ihm eps üwer di L. geloffeⁿ eine unbedeutende Sache regt ihn auf Str. ‘alleyn [Bd. 1, Sp. 542b]
das jm die laus bald über die leber laufft und das er etwas jähzornig ist’ Fisch. Ehez. 633 (Kl.) ‘Und wann dir eine lus ist über die leber geloffen, so renne deshalb nit allwegen zum bichtvater’ Geiler, s. Als. 1862/67, 149. s. auch Lunge. Zss. –knöpfle, –krankheit. — Schweiz. 3, 975. Bayer. 1, 1410.Demin. |
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