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 PfWB Saufen (Bd. 5, Sp. 791)   PfWB Mehl-saufen (Bd. 4, Sp. 1270) 
   Saufen n.: 'mit heißem Wasser (unter Zusatz von Futtermitteln, Speiseresten, Spülicht, Kleie, Schrot, Mehl, Hafer, Kartoffeln, Futterrüben, Treber o. ä.) angemengtes Viehfutter', Saufe [verbr. nördl. u. mittl. VPf östl. NPf westl. WPf mancherorts MPf vereinzelt übrige Pf, Krämer Gal 180 Don-Schowe Torscha], Suffe [ HB-Medh N'alth HB-Nd'gailb IB-Gersh Reinh], Suff [ IB-Bliesmg]; vgl. PfWB Saufe, PfWB Saufens, PfWB Saufensach; Zs.: PfWB Grundbirnen-, PfWB Kleien-, PfWB Mehlsaufen; Syn. s. PfWB Tränke 2. Frauenarbeit: S. mache (for's Vieh) [ NW-Elmst, mancherorts]; de Sai ehr S. [ RO-Als]; em Veeh S. gewwe [ RO-Als]. Ich muß 's S. richde for's Vieh [ LA-Gommh]. Mach de Kuh S.! [ LU-Alsh]. Volksmed.: Bei schrundigen Händen muß mer S. dricke un met sieße Rahm schmeere 'die Tränkeinlage, z. B. Kartoffeln, mit den Händen durchdrücken und die Hände mit süßem Rahm einschmieren' [ KU-Herschw/Petth]. Volksgl.: »Der Kuh, die gekalbt hat oder sonst vielleicht erkrankt ist, gibt man von den Kräutern des Gewürzwisches vom Tag Maria-Himmelfahrt in die Tränke, Saufen geheißen« [LA-Mart (Franz 231)]. Südhess. V 101; RhWB Rhein. VII 805; ElsWB Els. II 330 Sufen.

 

  -saufen n.: = PfWB Mehltränke, -saufe [ BZ-Dernb]. Südhess. IV 608; RhWB Rhein. V 1033 Mehlsaufe. —