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 PfWB Saufe (Bd. 5, Sp. 788)   RhWB Saufe (Bd. 7, Sp. 805) 
  Saufe f.: = PfWB Saufen, Suff [IB-Ensh Eschring]. Südhess. V 99; RhWB Rhein. VII 805; LothWB Lothr. 512 Suff.

 

  PfWB  PfWB  ElsWB  LothWB Saufe, Saufen das Rhfrk hat saufə(n), –ǫu- n. [u. Hochw nach der Mos bis Bernk (u. zǫuf), Zell, May-Pillig Kollig reichend], auch Westerw, Siegld (-u-); n. davon (auch Saarbr) zǫuf, –ou- f. bis zur Diphthongierungsl. (u. lup); n. davon zūf (nie -u-) f. (im Rip mehr Gebrei, Breiels, Breisel) [Aach-Ld, Selfk hat zf, zøp(ə), s. Säufe; Heinsb-Bocket ət zupəs; Kref ət zūpə wie auch Gummb; sonst Brei; das übrige SNfrk hat zūp für Bed. 2]; Mörs, Klevld ət supə n. [zop Klev-Hassum] Sg. t.: 1. mit heissem Wasser angebrühtes Viehfutter, ein Gemenge aus Hafer, Kleien, Mehl, Kartoffeln, Runkelrüben, Grummet, Kohlblättern, je nach der Jahreszeit, seltener mit Häcksel; kalt S. im Sommer mit k. Wasser, warm S. im Winter mit w. W. Rhfrk; de S. machen früher allg. (heute kaum mehr üblich). — 2. übertr. a. für menschl. Nahrung; zūf gekochter Mehlbrei, bes. dünne Hafermehlsuppe (veralt.) Neuw (kurköln.), Sieg. Morges S., dat et duəch (dauscht, rauscht); meddags Schlämp, dat et dämp, owends Wärmb, dat se Gott erbärmbt Sieg-Fussh. — Süffche Kinderbrei Sieg-Ägid. — Suffe f. (1 n.) Buttermilchsuppe mit geröstetem Brot SSiegld. — Sup aus Milch u. Mehl hergestellte steife Festsuppe, zu der Sirup oder Honig gegeben wurde, bes. genossen bei Leichenessen Kref, Kemp, Heinsb. RA.: Der ritt (reisst) de Mull op, as wenn et S. regende Heinsb-Kirchhv. — Bohnensauf Suppe aus geschnippelten Bohnen Saar, Trier, WEif. — b. zūf m. Morast; et wor der en S., dat mer mär (bald) dren versoff Sieg-Ägid.

[Bd. 7, Sp. 806]