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 PfWB Sau-bolle (Bd. 5, Sp. 776)   RhWB Saufebolle (Bd. 7, Sp. 806) 
   Sau-bolle, Säu-f.:
1. 'große, halbkugelförmig ausgearbeitete Schöpfkelle mit kurzem Griff zum Schöpfen des gekochten Schweinefutters', Sauboll [KU-A'glan Bedb Blaub Haschb/R Kus Reichsth Schmittw/O Theisbgstg Trahw HB-Limb O'bexb KL-N'hemsb Obd Sippf KL-Gimsb Hauptstl Hirschhn Ottbg Samb Stelzbg PS-Saalstdt NW-Wachh BZ-Rinnth GH-Bellh], Säu- [Rockhs Krämer Gal 180], Sou- [IB-Ensh (Glass II 62)]; zum Grundw. s. PfWB Bolle; RA.: gleich mit de S. kumme 'gleich recht grob, verletzend, unverschämt werden' [RO-Sippf, mancherorts]; die S. mache, dass. [ KU-Schmittw/O]; mit de S. anrichde 'übertreiben, aufschneiden, prahlen' [Kus]. Die werft gleich met de S. enin 'Sie wird gleich ausfällig' [ KU-Schmittw/O]. Nemm dich en Aacht vor dem, der scheppt gleich mit 'r S. [ KL-Gimsb]. Du muscht net gleich met de S. kumme [ KL-Hirschhn]. —
2. 'Mandoline' (wegen ihrer ähnlichen Form mit 1.) [ HB-O'bexb Limb]. —
3.
a. α. 'grober Kerl' [ ZW-Battw]. —
β. 'grobe weibliche Person' [ KU-Schmittw/O]. —
γ. 'Dickkopf' [ BZ-W'rohrb]. —
b. Schimpfw. [ KU-Bedb Erdb Nanzw Patb KL-Hauptstl Queidb Wörsb FR-Tiefth BZ-Dimb GH-Zeisk]. — RhWB Rhein. VII 773; Lothr. 429 and. Bed. —

 

  PfWB Saufe-bolle sǫuf- Saarbr; -fə- Wend-Mainzw; zyfəbǫ·l. Merz-Gehw f.: Schöpfe, mit der die Viehsaufe geschöpft wird.