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[Bd. 5, Sp. 757] si'mer, weje dere lange Kurv, am Bahnrech entlang gesebbelt [Sunndag 34/1965 2]. RhWB Rhein. VII 743 säppen 'trippelnd schnell laufen'.
| 1. a. 'ein quatschendes Geräusch von sich geben', insbes. beim Treten in nassen, weichen Boden, beim Gehen in durchnäßten Schuhen, beim Ausdrücken nasser, schlüpfriger Sachen, sappche (sabχə) [KU-Kaulb Heeger Nachl.], sappsche (sabə) [ KU-Rothsbg]. Es sappscht in de Stiwwel [ KU-Rothsbg]. — b. 'schmatzen beim Essen', sabbche [Kühn Hamet 130]. — c. vom Geräusch, das eine mit Sutter angefüllte Tabakspfeife von sich gibt. Die Peif sappcht [ KU-Schmittw/O]. — 2. 'schwerfällig, schlürfend (durch nassen Boden) dahingehen, waten', sappche [ KU-Reichsth KB-Marnh]; Zs.: PfWB durchsapchen. De Naachtwächter steckt Peif un Lander aan / Un säbscht dorch 's Ort fer wolfel Feierschutz [Ranssweiler 51]. — Intensivabl. auf -chen (vgl. PfWB trappchen, PfWB flappchen, PfWB knollchen) zu einem in der Pf nicht belegten sappen 'schwerfällig (in den Kot) treten, quatschende Geräusche machen' u. ä. ( DWB DWb. VIII 1796/97), mhd. sappen 'plump und schwerfällig einhergehen' ( Lexer Lexer II 607). — Südhess. V 67/68; RhWB Rhein. VII 744 sapschen.
| 1. gehe plump u. schwerfällig einher. 3,275. 179. dâ sach er die bûren stolz vast umb den vîol sappen 3,298. a. vgl. 722. 192. sô kum ich enther durch das kôt gesapt 818. 2. erhasche, ergreife. daʒ in ein ber sappe 8, 869. 13,162. bis das er ( der fuchs ) sie ( die gänse ) ganz vol was sappen bei a. a. o.
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