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 PfWB Sälzer (Bd. 5, Sp. 730)   PfWB Salz-büchse (Bd. 5, Sp. 728) 
   Sälzer m.:
1. = PfWB Salzbüchse, nur in der RA.: Er hat am Sälzer geleckt, wenn jemand starken Durst hat [ RO-Messbhf]. —
2. FlN, a. 1538: Im Seltzer gelegen [SLgb. Leiningen (FR-Kl'karlb)]. a. 1547: Salster [ZweibrOABannb. 70-72]. a. 1564: wirdt genannt derselbig waldt Sälßer [PfWeist. 220 (ZW-Contw)]. —
3. 'Salzsieder, -händler'; a. 1303: Heinrich der Selzer [Werschw-Reg. Nr. 450]. a. 1448: Alle die den markt zu Durkeim suchent ... sint schuldig jarzoll dem Abt zu geben: ... der selzer ein halp firzel salzes, der lauwer zwo solen [Grimm Weist. V 600 (Rechte der Abtei Limburg)]. a. 1600: Marten Sältzern vonn Saralben vor 3 faß Saltz ... zahlt ... 3 fl. [WerschwSchR]. — DWB DWb. VIII 1713. — Südhess. V 49.

 

 -büchse f.: 'kleineres Salzgefäß für Küche und Tisch, Salzstreuer', Salzbichs [mancherorts, Lambert Penns 130], vereinzelt nur Dim. -bichsel [ PS-Erfw LU-Alsh Böhl LA-Gommh GH-Kand]; RA.: Aage wie e S. 'hervorstehende, große Augen' [LU-Alsh, vereinzelt SOPf]. Wenn die Suppe versalzen ist, sagt man: Die S. war zu näh am Suppehawe [ ZW-Battw]. Südhess. V 48; LothWB Lothr. 427; ElsWB Els. II 12.