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| PfWB säckeln1 (Bd. 5, Sp. 694) | ElsWB ʰⁱnin sackeⁿ (Bd. 2, Sp. 344b) | |||||||||||||||||||||||
1. a. 'etwas einsacken, in seine Taschen stecken', säck(e)le (segələ, seglə) [mancherorts WPf NPf SP-Berghs LA-Ranschb Glass 93]; Zs.: PfWB einsäckeln. Der hot gut gesäckelt 'hatte gute Einnahmen' [Krämer Gal 179]. Häufig reflexiv: sich s. 'sich etwas in die Taschen stopfen, sich bereichern' [mancherorts, Schandein Sprachsch. 51]. Er hat sich gesäckelt [ KL-Hütschhs, mancherorts]. Dieweil do wutscht ens an ehr' derre Kwetsche / Im Säckelche, ja säckelt sich alsgleih [Schandein Ged. 16]. — b. 'entwenden, stibitzen' [KU-O'staufb Sand IB-Ballw]. — 2. 'jemandem beim Klickerspiel alle Klicker abgewinnen' [verbr.]; Zs.: ab-, aus-, herausversäckeln. Ich säckel dich! [ ZW-Bechhf]. Er is g'säckelt worre [Frankth]. Mer han uns gesäckelt [ PS-H'einöd]. Den hän mer awwer heit geseckelt [ NW-Haßl]. — Südhess. V 18/19; RhWB Rhein. VII 680/81; LothWB Lothr. 425.
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