Rosen-stock m.: wie schd., Rosestock, Rouse-, Pl. -steck [verbr.]; vgl. PfWB Rosenbaum. Die Aaue am R. sihn gut aus [ KU-Schmittw/O]. VR.: Hoppsa, heisa, Riwebrih, / 's sin so schäne Mädcher hie, / Mädcher wie die Rosesteck, / Buwe wie die Zoddelbeck [Wilde 212, Bergz (Kamm 120)]; Var. s. PfWB Eck 1, PfWB Hafersack 1 a, PfWB Katharina-Elisabeth, PfWB Zottelbock. Volksgl.: »Rupft man auf Johanni des Mittags zwischen 11 und 12 Uhr das Laub eines Rosenstockes ab, so blüht er im Herbste dann wieder« [Schandein Bav. IV,2 380]. Vgl. auch PfWB Nachgeburt. Südhess. IV 1462; RhWB Rhein. VII 514; ElsWB Els. II 585. — | | Katharina-Elisabeth f.: weiblicher Doppelname, früher häufig, Kattrinlisbett, -lis, Kattrilis (kaˈdrilis) u. ä.; e Feierche (lebhaft) wie's Katherlis'che [Kleeberger 128]. VR.: Kathrinlis, Philippinlis, geh met in die Hasselniß; die Hasselniß sin zeirig, die Märe sin so fleißig, die Buwe sin so stolz, sie gucke noch ken Drehtche (Bündel) Holz [Wilde 93 (IB-Blickw PS-Rodalb)]. Var. nach der dritten Zeile: die Buwe sin so neidisch, die Märe sin so stolz, sie tragen kän Stickel Holz. Die Buwe sin die Zottelböck, die Märe sin die Rosestöck, drum schlofen se im Seidebett [Feierowend 1950, Nr. 2, S. 2 (BZ-Bindb)]. Var. vgl. PfWB Besemreis, PfWB fleißig, PfWB Rhein. Südhess. III 1182; Bad. III 86. | | -bett n.: 'Bett mit seidenem Bezug', [Bd. 6, Sp. 32] Seidebett [ BZ-Bindb]; einen VR. s. PfWB Katharina-Elisabeth. — |
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