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| PfWB Reiter1 (Bd. 5, Sp. 496) | RhWB Strohreider (Bd. 8, Sp. 860) | |||||||||||||||||||||||
1. 'wer reitet', auch: 'Soldat, der bei der Kavallerie dient', Reider [verbr., Christmann Kaulb 16 Lambert Penns 123], Roider [mancherorts VPf], Ridder [lothr. SWPf]; Küraß-, Quack-, Schul-, Stegreifreiter. Die Gail henke die Kepp un aa die Reider [PennsDeitschEck 3. 12. 1946]. RA.: Er hot Bään wie e R. 'Er hat O-Beine' [ NW-Frankeck]; vgl. PfWB Reiterbeine. De schnellschde R. is de Dod [ KL-Reichb]. Reim (nach der Tabakmarke A.B. mit der Abbildung von drei Reitern): A.B., drei Reider, drei Ziech (Züge), do leit er [ KU-Kaulb Kreimb Schmittw/O]. VR. (Knierreiterreim): Hoppe, hoppe, Reider, / wenn er fällt, dann schreit er. / Fällt er in den Graben, / fressen ihn die Raben. / Fällt er in die Hecken, / fressen ihn die Schnecken. / Fällt er in den Sumpf, / macht der Reider plumps [Gal-Dornf, in Var. verbr.]. Weitere VR. s. PfWB Euter, PfWB Gaul 1 a, PfWB hoppe, PfWB reiten 1 a. a. 1630: Erstlich 17 reutter eins ins ander des tags für Speiß und Tranks 1 gerechnet [Niedhammer 87]. — 2. a. = PfWB Reiterameise, Reiler [ KU-Bedb]. — b. s. die Zs.: Bach-, Ellen-, Land-, PfWB Schamasreiter. — 3. s. PfWB Reiterhof. — 4. 'kleine Brotstücke' s. PfWB Reiter2 3. — Südhess. IV 1356/57; RhWB Rhein. VII 348/49; LothWB Lothr. 416; ElsWB Els. II 303.
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