| | -reise f.:1. = PfWB Steinpochel, Staan-, Steenreis (-rais) [ KU-A'glan Bedb Bosb Dennw Friedhs Hundh Jettb Jul Kaulb Kreimb O'alb Obw/T HB-Höch PS-Ruppw]; Syn. s. PfWB Steinhaufen. a. 1753: ... stößt ... mit dem hintersten an die steinreiß, von einem Acker [Roßbacher Güterbuch (KU-Roßb)]. — 2. FlN, mda. Steenreis [ KU-Altkch]. a. 1742: stöst an Steinreyss [Kurpf. A. 1600 (KU-Rutsw/L)]. — Zu mhd. rîsen 'fallen' ( Lexer Lexer II 459); vgl. auch DWB DWb. VIII 722 Reise 4c und 6. — Schwäb. V 1719 Steinrise. | | NLexer FindeB rîsen stv. II. (BMZ II. 725a) rîse, reis, rirn ( neben risen; resen L.Alex. 496 ), gerirn u. gerisen —: von unten nach oben sich bewegen, steigen, sich erheben s. ûf rîsen. rîsent werden, flüchtig werden Hb. M. 122, vgl. rîsenëht; von oben nach unten sich bewegen, fallen (ab-, nieder-, herausfallen, zerfallen) Iw. Walth. Wig. Ms. ( daʒ loup rîset Msf. 82,28. ) Warn. Pass. die kirze lieʒ sie rîsen Mor. 2,905. den dritten sach man rîsen von sînes swertes klingen j.Tit. 902. dâ von (von dem slage) muost vil ringe unt nagel r. Loh. 5786. aller stahel muoʒ vor im presten und r. Alex. S. 86 a . ligt still, biʒ der mân rîst, untergeht Malag. 78 a . rîsent tröpfel Mbrg. 23 a . die reisende ôr, sanduhr Chr. 10,159 anm. 1. Schm. Fr. 2,143. rîsender stein, gries, harnstein ib. und Fasn. 865,12. Zimr. chr. 82,25. die zend, die hin reisent oder faulent Hpt. arzb. 94. r. abe ( von ) Leys. Diem. arzb. , in Nib. (2149,3) Parz. die ringe begunden r. in der rôsen schîn Roseng. H. 1729. si lâʒent ir aigen federn reisen in ir nest Mgb. 175,17, ûf Konr. Jer. eʒ reis ûf in der bluotic sweiʒ Parz. 387,24. vil sælde ûf in rîset Msh. 3,169 b . daʒ stoup noch erde mohte r. ûf den gotes schrîn Bph. 9499, von Wig. Lieht. Teichn. Pass. die ringe begunden r. von dem küenen man Roseng. H. 2077. golt, steine sach man von dem schilde r. Reinfr. B. 17464. guot ist niht guot, dâ von schande und laster rîset Msh. 3,420 a , die tôten von den orsen risen (: wisen) Troj. 12524 r. von dem rosse in eine halden Parz. 444,24. r. zuo Such. ( leseb. 918, 28). die veigen und die wunden risen (: wisen) von sîner hende zuo dem plân Troj. 35512. — mit dat. d. p. Frl. ê diu selbe wîh ze Rôme wære im gerirn, zugefallen, zu teil geworden Loh. 3165. rise dir golt alsam der snê Msh. 2,248 b , u. präp. in: den slûch er vor die zande, daʒ si ime in di kele resen (: wesen) L.Alex. 496. dô rais im ( Tobias ) ûʒ ainer swalwen nest des mistes in diu ougen Griesh. 1,128. 2,34. die spæne rîsent ime in daʒ gesiht Fragm. 44,132. das tuot in ir seck r. Netz 3856, von: liebeu kint handelnt selten prôt, dâ reis den hunden etwas von Mgb. 38,26. — mit abe ( Troj. 46090. Helbl. 6,25. 7,345 ), nider ( Parz. 80,2 ), ûf, ûʒ, zuo; be- ( s. auch die nachtr. ), ent- ( Hpt. 9,16. Sgr. 1847 ), ge-, ver-, zer-. gt. reisan in gt. urreisan, nhd.sich erheben , vgl. Gsp. 259. Fick 2 846 ; |
| | | | |