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 PfWB Rachen (Bd. 5, Sp. 338)   NRhWB Rachen-bräune (Bd. 9, Sp. 1375) 
   Rachen m.:
1. 'Schlund', auch: 'Maul der Tiere', derb auch vom Mund des Menschen, Rache [verbr., auch Auslandspfälzer, Christmann Kaulb 90 Schneckenburger 52]; Zs.: PfWB Löwen-, PfWB Wolfsrachen; Syn. s. PfWB Gusche 1 b; de R. ufreiße 'gähnen, schreien' [KL-H'spey, verbr.]. Der reißt de R. uf, daß mer in de Leib gucke kann [ ZW-Gr'bundb], daß mer mit 'me Waa voll

[Bd. 5, Sp. 339]
Haai enennfahre kennt [ KB-Albish]. Reiß de R. net so uf! 'Schrei nicht so laut!' [Pirmas (Kieffer 60)]. RA.: Der kriet de R. net voll 'ist unersättlich' [Kaislt]. Der schmeißt em 's Geld grad in de R. 'bemüht sich, einen Habgierigen mit überhöhter Geldleistung zufriedenzustellen' [ebd.]. —
2. s. die Zs. PfWB Wolfsrachen. — Südhess. IV 1171; RhWB Rhein. VII 13; LothWB Lothr. 398; ElsWB Els. II 222.

 

  RhWB Rachen-bräune f.: dies ist nicht Scharlach, sondern Diphtherie.]