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 PfWB Rachen (Bd. 5, Sp. 338)   LothWB Racheⁿ (Bd. 1, Sp. 398b)   ElsWB Racheⁿ (Bd. 2, Sp. 222a) 
   Rachen m.:
1. 'Schlund', auch: 'Maul der Tiere', derb auch vom Mund des Menschen, Rache [verbr., auch Auslandspfälzer, Christmann Kaulb 90 Schneckenburger 52]; Zs.: PfWB Löwen-, PfWB Wolfsrachen; Syn. s. PfWB Gusche 1 b; de R. ufreiße 'gähnen, schreien' [KL-H'spey, verbr.]. Der reißt de R. uf, daß mer in de Leib gucke kann [ ZW-Gr'bundb], daß mer mit 'me Waa voll

[Bd. 5, Sp. 339]
Haai enennfahre kennt [ KB-Albish]. Reiß de R. net so uf! 'Schrei nicht so laut!' [Pirmas (Kieffer 60)]. RA.: Der kriet de R. net voll 'ist unersättlich' [Kaislt]. Der schmeißt em 's Geld grad in de R. 'bemüht sich, einen Habgierigen mit überhöhter Geldleistung zufriedenzustellen' [ebd.]. —
2. s. die Zs. PfWB Wolfsrachen. — Südhess. IV 1171; RhWB Rhein. VII 13; LothWB Lothr. 398; ElsWB Els. II 222.

 

  ElsWB  PfWB  RhWB Racheⁿ [ràχə Ri. Rom. Hom. Ha.] m. Rachen: ebber d'Zähn de R. ena schlawe; ebber in de R. schisse; i de R. lâfe jd. in den Mund laufen.

 

  PfWB  LothWB  RhWB Racheⁿ [Ràχə allg. O. bis Z.] m. Gaumen, Schlund: sich dr R. vrbrüejeⁿ durch heisse Speisen die Mundhöhle verbrühen Dü. Derbe Abfertigung: Iʰ schiss dⁱr in dr R.! Dü. Su. Zss. Racheⁿbutzer. Von geizigen Personen: Er möcht alles in sim R. haⁿ Dü., daher = Geizhals, gierige Person Scherw. Dëʳ R. (eine alles zusammen raffende Frau) wurd aüʰ emol gnue bekummeⁿ Bf.Basel 232. Bayer. 2, 12.