-wasser n.: 'in der Karsamstagsliturgie der kath. Kirche geweihtes Wasser', -wasser [ KU-Roßb HB-Kirrbg IB-Ormh PS-Fehrb Trulb KB-Bubh LU-Friesh NW-Elmst SP-Heiligst Mechth BZ-Dernb Stein]; vgl. PfWB Ostertaufe. Brauchtum: Das restliche Osterwasser, das nicht im Taufstein zu Taufwasser geweiht wird oder in der Kirche als Weihwasser Verwendung findet, wird von den Gläubigen mit nach Hause genommen. In PS-Trulb darf beim Holen des Osterwassers nicht gesprochen werden, damit es seine Segenswirkung nicht verliert. Es dient ebenfalls als Weihwasser zur Segnung von Personen, Gegenständen, Haus und Stall, es findet jedoch auch als Heilmittel Verwendnung [PfMus. 1890 27 Heeger Vhk. 18], z. B. zum Waschen von Kranken [ BZ-Stein], als Mittel gegen Ausschlag [ IB-Ormh]. Südhess. IV 1118; RhWB Rhein. VI 437. — | | PfWB Ostertaüf [Ótərtàif Hi. NBreis.; Ótərtàif Co.; –tœyf Geisp.] m. (f. Hi.;? Geisp.) 1. Ostertaufe, Wasser, das am Ostersamstag in der Kirche geweiht worden ist. 2. Rda. Ostertauf löseⁿ nach dem Osterfest zuerst taufen lassen; der glückliche [Bd. 2, Sp. 655a]
Vater muss dem Sakristan einige Mark in die Hand drücken. Mit Spannung erwartet man im Dorf, wer der erste ist Geisp. |
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