ohr-feigen schw.: wie schd., ohrfeie, -feige, -feiche, -feische, s. PfWB Ohrfeige [vereinzelt]; Syn.: PfWB abwischen 1aβ, PfWB anepatschen, -schlagen 2, -zünden, PfWB anmessen 2, -pappen 2, -schlagen I1g, PfWB auswischen 2, -witschen 3, PfWB pappen1 1b, PfWB placken1 3c, PfWB brennen II 9, PfWB dachteln 1, PfWB daraufschlagen 2b, PfWB tatschen 1a, PfWB deuten 2, PfWB einschmieren 2, PfWB verabreichen, -passen 1b, -patschen 2a, -brezeln, -spendieren, PfWB flappchen 2, PfWB flappen, PfWB flaschen, PfWB flatschen 1a, PfWB herunterhauen 1, -langen 2, -schlagen 2, -schmieren, -schrauben, -spritzen, -wäschen, -wichsen, -wischen 2, -ziehen 2, PfWB hinanbläffen, -brennen, -hauen 1, PfWB hinbläffern, -brennen 1a, -deuten, -feuern, -hauen 1a, -huscheln, -kleben, -knallen 1a, -langen 2b, -latschen, -pappen, -patschen 2, -schlagen 1, -veiolen, -waschen, -wischen, -witschen 2, -zünden, PfWB kleben 1b, PfWB lakken1 2b, PfWB langen 2b, PfWB latschen2 2e, PfWB latzen 2, PfWB lauchen, PfWB salben, PfWB salzen, PfWB scheuern, PfWB schmieren, PfWB wäschen, PfWB wischen, PfWB witschen, PfWB zinsen, PfWB zwiebeln; Syn. in der allgemeinen Bed. 'schlagen, verprügeln' s. PfWB verhauen 1. Südhess. IV 1084. | | PfWB ElsWB LothWB watschen das Schallw. ist allg., rrhn, bis einschliessl. Ruhr, u. zwar -at- [im snfrk. Trübungsgeb. von Heinsb hier u. da --; Rheinb-NDress -ę-; LRip, SNfrk vielf. -adž-; NGeld, NMörs, Klev -ats-, aber Rees -t-] schw.: 1.a. einen w., ihn schallend ohrfeigen; he krit en (se) gewatsch; dem han ech e paar g.; ech han se em g.; enen öm de Uhre w. Rip u. so SNfrk, Berg, Klevld, vereinz. Mosfrk in Kobl, Trier, Bitb, Prüm. Zell-Senh, Saarbg, Merz, Saarl; Rhfrk vereinz. in Birkf, Saarbr, Ottw, Wend [einen bei den Haaren fassen, hin u. her zerren, zerzausen Aach; so wurde bis etwa 1870 der neue Schützenkönig gewatscht Aach-Merkst]. — b. viel u. lange schwatzen; lo stehn ere wiere paar beisamme w. un were nit ferdig Rhfrk, Rip in Sieg; der watscht enen dof un doll (dötschig) Sieg. — c. hörbar kauen, schmatzen, tüchtig essen Kreuzn, Meis, Koch-Poltersd; -ę- Zell-Senh; -a- naschen Barm. — 2.a. wackelnd gehen, bes. von Dickleibigen; durch Schmutz g. ohne Rücksicht auf Beschmutzung; im Schnee, durch das Gras, durch das Getreide g.; barwes e de Wese w.; Gras nerw.; derhenner herw. Siegld, Altk, kurköln. Neuw, Waldbr, vereinz. Kreuzn.-Kirn, Bitb, MGladb-Rheind; mehr watscheln. — b. Unordnung machen; bei der Arbeit alles umherwerfen, beim Essen alles auf dem Teller durcheinandermachen, etwas zesammew. liederlich in einen Behälter pressen Siegld. — c. -- unordentl., ungenau arbeiten Netphen; ǫu- Hilchenb. — Abl.: die Watscherei, dat Gewatsch. |