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 PfWB Nujem (Bd. 5, Sp. 173)   ElsWB Unmuess (Bd. 1, Sp. 729a) 
   Nujem m., n.:
1. m. 'Arbeit, Aufregung, Ärger'. Ich hatt mei Nujem met em [ RO-Mannw]. —
2. n. ins alde Nujum eninkumme 'in den Alltagstrott zurückfinden' [ RO-H'stätt]. — Südhess. IV 1020; RhWB Rhein. VI 272.

 

  PfWB  LothWB  RhWB Unmuess [Ùnmỳas Ruf. Horbg. Dü. Bf.; Ùmyùs M. Mittl.; Ùnmŷs Str.; Ùmỳəs K.; Ùnmỳès Z.; Ùnmús Betschd. Lobs.] f. Unruhe. schwere Arbeit, unangenehme Beschäftigung, Unannehmlichkeiten, Schwierigkeiten; Geiler J. Sch. 27. Mr het doch e U. mit dëm Wandleⁿ Umziehen Horbg. Das is [tà] e U., wëⁿⁿ mr e Sach macheⁿ soll un het noch e par Kranki dheim Dü. Mⁱr han all U. mit ⁱʰm ghet Hf. U. macheⁿ Unordnung machen Lobs. ‘Mer het viel Unmss mit der Kinderzucht’ Str. CS. 110. ‘und sich niemans des amptes (eines Bettelvogts) annemen wil, villiht deshalb das es etwas unmss uf ime treit’ Str. 1473 Brucker 136. ‘weltliche geschefft und unmuss’ Geiler P. S. 173ª. ‘Noch nie haw i d’ Unmuess vom Gänsstopfe g'scheut’ Hirtz Ged. 216. ‘Se wurd e menker Unmuess gspart Un's Lewe wär ne Freidefahrt’ Schk. 430. — Schweiz. 4, 497. Schwäb. 395. Bayer. 1, 1677.