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 PfWB Nuddel (Bd. 5, Sp. 171)   RhWB Seiberläppchen (Bd. 8, Sp. 31) 
   Nuddel m.:
1. 'Saugbeutel aus Leinen, in den Zucker eingebunden wurde, zur Beruhigung des Säuglings' auch: 'Gummisauger auf der Milchflasche bzw. Gummisauger zur Beruhigung des Säuglings', der bereits um 1930 den Saugbeutel verdrängte; Nuddel [verbr. VPf O-PS NPf, vereinzelt WPf], in der Kinderspr. oft: Uddel [ NW-Frankeck]; vgl. PfWB Noller 1, PfWB Nuckel, PfWB Nuller, PfWB Nutsche, PfWB Schnuller; 's Kalb mit em N. ufziehe [ FR-N'lein]. Im erschte halwe Lewensjohr! / Was bin ich do als rumgerutscht / Un hab am Nuddel rumgelutscht [PfRSch 16. 9. 1926]. —
2. s. PfWB Noller 2, PfWB Zigarrennuddel. — Südhess. IV 1017; RhWB Rhein. VI 266.

 

  PfWB  LothWB Seiber-läppchen (s. S.) Allg.: 1. Geifer-, Schlabberlätzchen für kleine Kinder Allg. u. Wittl, Bernk-Malborn. — 2. übertr. a. sachl. scherzh. α. Bäffchen auf Amtsroben Schleid-Hellenth. — β. Zunge Bergh-Hüchelhv. — b. persönl. verächtl. α. einer, der seibert Gummb, Rheinb-Buschhv, Köln-Frechen, Heinsb. — β. unzufriedener, nörgelnder Mensch Lennep-Radevormwald. — γ. langweiliger Schwätzer

[Bd. 8, Sp. 32]
MülhRh-BGladb Flittard.