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 PfWB Nieren-leiden (Bd. 5, Sp. 152)   PfWB Leiden (Bd. 4, Sp. 907) 
  -leiden n.: wie schd., -leide [Pirmas LU-Oggh BZ-Dierb]. Volksmed.: Sauermillich un Lauch sin gut fer N. [ LU-Oggh]. Südhess. IV 990. —

 

   Leiden2 n.: nach dem Schd.
1. 'Krankheit'; Zs.: PfWB Blasen-, PfWB Brust-, PfWB Leber-, Magen-, PfWB Nierenleiden. Er hot e Leide an sich [ BZ-Albw]. Sein Leide bessert sich [ LU-Oggh]. SprW.: Ohne Leire liebt mer net [ KU-Schmittw/O]. Unner Samt un Seire stecken die greeschde Leire [ BZ-Dernb]. Volksmed.: Eine Frau in LA-Gleisw hat die Krankheit eines Mannes »weggeschwemmt«, indem sie beim letzten Läuten zu einer Beerdigung in einen Weiher, an dem die Leiche vorbeigetragen wurde, Wasser gegossen hatte mit den Worten: So wie der Tote sinkt ins Grab, nimm diesem Mann sein Leiden ab [Heeger Vhk. 29]. —
2. 'das Leiden bzw. die Leidensgeschichte Christi'. Am Palmsonndag werd 's Leide Kristi gesung [ RO-Obd]. RA.: Der sieht aus wie 's Leide (Leire) Krischdi, von einem abgemagerten, bleichen Menschen [LU-Oggh, verbr., Kühn Palz 141]. Un wann eener e Gesicht macht wie drei Dag Rechewedder, dann heeßt's aach oft: Der macht e Gesicht wie 's Leide Kristi [Feierowend 1955, Nr. 32]. — Mhd. lîden, n. ( Lexer Lexer I 1900) — Südhess. IV 265; RhWB Rhein. V 350.