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 PfWB nieder-trächtig (Bd. 5, Sp. 150)   ElsWB niderträchtig (Bd. 2, Sp. 741a)   PfWB nieder-trächtig (Bd. 5, Sp. 150) 
   nieder-trächtig Adj.:
1. 'heimtückisch, boshaft, schlecht', nirrerträchdich, nidder-, s. PfWB nieder [verbr., auch Auslandspfälzer]; e nirrerträchdicher Kerl [ KL-Matzb]. Der hatt sich n. benomme [ FR-Albsh]. Das war e nirreträchdich Stick [KL-Lind (Höh 153)]. —
2. 'bescheiden, leutselig' [mancherorts südl. VPf]; vgl. PfWB gemein 2, 3a. De Kenich war wie en ganz niederträchdicher Mann [ BZ-Dernb]. —
3. 'untersetzt'. Jo do owwe isch mer so e niederträchtig Berschtel (Bürschlein) begegnet [Zahn Pläsier 238]. — Südhess. IV 988; RhWB Rhein. VI 203; LothWB Lothr. 383; ElsWB Els. II 741.

 

  PfWB  LothWB  RhWB niderträchtig [nétərtraχtik Co.; netərtraχtik Hlkr.; nìtərtraχti Ndhsn. Betschd.; netərtráχti K. Z. Han.; nìtərtrǽχti Str.] Adj. 1. niederträchtig. s git genue, wo so n. sin un d armi Lüt noch betriejeⁿ Co. Ndhsn. 2. leutselig. Unser Kreisdirëkter is e niderträchtiger Mann Hf. Vgl. gemein 3. ‘Humilis niderträchtig’ Dasyp. Gol. 101. ‘mit nidertrechtigen (gesenkten) augen ansehen’ Geiler Narr. 50ª. 3. klein von Gestalt, untersetzt. s git e niderträchtiger Stier, e fester Betschd. Klein. S. Swz. 2, 237. Schwäb. 406. Bayer. 728. Hess. 283. Westerw.

 

   nieder-trächtig Adj.:
1. 'heimtückisch, boshaft, schlecht', nirrerträchdich, nidder-, s. PfWB nieder [verbr., auch Auslandspfälzer]; e nirrerträchdicher Kerl [ KL-Matzb]. Der hatt sich n. benomme [ FR-Albsh]. Das war e nirreträchdich Stick [KL-Lind (Höh 153)]. —
2. 'bescheiden, leutselig' [mancherorts südl. VPf]; vgl. PfWB gemein 2, 3a. De Kenich war wie en ganz niederträchdicher Mann [ BZ-Dernb]. —
3. 'untersetzt'. Jo do owwe isch mer so e niederträchtig Berschtel (Bürschlein) begegnet [Zahn Pläsier 238]. — Südhess. IV 988; RhWB Rhein. VI 203; LothWB Lothr. 383; ElsWB Els. II 741.