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 PfWB Namens-tag (Bd. 5, Sp. 63)   ElsWB Nameⁿstag (Bd. 2, Sp. 665b) 
  -tag m.: wie schd., Namesdag, -daach, -daa; Nammes-, Nomes-, selten: Namens- [verbr., auch Auslandspfälzer], ('nməs̩dāx) [mittl. VPf (Bertram § 256)], Nammisdaa [ PS-Erfw]; N. feiere [verbr.]. Die Kinn hun de Herr Lehre on seim Nomesdag gefang 'Die Kinder haben dem Lehrer zu seinem Namenstag ein Geschenk überreicht' [ KU-Schmittw/O]; vgl. PfWB fangen 1b βββ. Angeblich wurde das Namenstagskind ursprünglich gefangen und mußte sich, im Gegensatz zum heutigen Brauch, für die Glückwünsche durch eine Spende freikaufen [ebd.]. Glückwunschformel: Ich winsch der viel Glick zum N. [ NW-Bobh]. In LU-Neuhf ziehen die Kinder das Namenstagskind am Ohr und rufen: Namesdag, Namesdag. Bei den Katholiken wird der N. mehr gefeiert als der Geburtstag [ NW-Frankeck]. Südhess. IV 912; RhWB Rhein. VI 73 ff.; LothWB Lothr. 378; ElsWB Els. II 665. —

 

  PfWB  LothWB  RhWB Nameⁿstag m. Namenstag allg. Auf dem Lande noch mehr gefeiert als der Geburtstag. Iʰ wünsch dⁱr Glück zum N.! Isenh., in deⁿ N.! K. Z. Rda. Ich hab gmeint, s is min N. so wirkte das auf mich Str.