-tag m.: wie schd., Namesdag, -daach, -daa; Nammes-, Nomes-, selten: Namens- [verbr., auch Auslandspfälzer], ('nməs̩dāx) [mittl. VPf (Bertram § 256)], Nammisdaa [ PS-Erfw]; N. feiere [verbr.]. Die Kinn hun de Herr Lehre on seim Nomesdag gefang 'Die Kinder haben dem Lehrer zu seinem Namenstag ein Geschenk überreicht' [ KU-Schmittw/O]; vgl. PfWB fangen 1b βββ. Angeblich wurde das Namenstagskind ursprünglich gefangen und mußte sich, im Gegensatz zum heutigen Brauch, für die Glückwünsche durch eine Spende freikaufen [ebd.]. Glückwunschformel: Ich winsch der viel Glick zum N. [ NW-Bobh]. In LU-Neuhf ziehen die Kinder das Namenstagskind am Ohr und rufen: Namesdag, Namesdag. Bei den Katholiken wird der N. mehr gefeiert als der Geburtstag [ NW-Frankeck]. Südhess. IV 912; RhWB Rhein. VI 73 ff.; LothWB Lothr. 378; ElsWB Els. II 665. — | | PfWB LothWB RhWB Nameⁿstag m. Namenstag allg. Auf dem Lande noch mehr gefeiert als der Geburtstag. Iʰ wünsch dⁱr Glück zum N.! Isenh., in deⁿ N.! K. Z. Rda. Ich hab gmeint, s is min N. so wirkte das auf mich Str. |
| | |