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 PfWB Näherin (Bd. 5, Sp. 54)   PfWB Pfarrersch (Bd. 1, Sp. 797) 
   Näherin, Nähersin, Nähter(s)inf.: 'Näherin', Neherin, Näherin [vereinzelt MPf], Nehern, Nähern [vereinzelt WPf VPf, PfId. 99 Otterstetter 128], Neherern [ GH-Steinw], Nehchern, Nähchern [verbr. südl. Teil der südl. VPf], Näh-. schern [ GH-Hagb], Nähderin [ Don-Schowe Torscha], Nehdern, selten Nähdern [verbr. MPf östl. NPf nördl. u. mittl. VPf vereinzelt übrige Pf, PfId. 99, 100 Mang 119 Schneckenburger 36 Krämer Gal 154], (nēdərn u. nēχdərn) [Heeger Südostpf. 24], Nehrern, selten Nährern [verbr. südl. VPf O-PS vereinzelt übrige Pf, Bertram § 179], Nehlern [ LU-Altr], Nehren, Nähren [vereinzelt mittl. u. südl. VPf O-PS], Nehersch, Nähersch [verbr. NWPf], Näherersch [ IB-Rohrb], Näherisch [ PS-Windsbg], Nehdersch, Nähdersch [mancherorts westl. WPf, GH-Kand PfId. 99], Nährersch, Nehrersch [verbr. SWPf westl. WPf, Müller Dietschw 52], Nehlersch [ KU-Bedb Mühlb], Nählersch [ KU-Patb Erdb HB-Böckw Seyw Walsh IB-Ensh], Nehresch [ KU-Rutsw/G HB-Webh], Nähresch [ KU-Haschb/G IB-Ommh Bliesmg/Bolch ZW-Wintb PS-H'eischw], Nährisch [ KU-Selchb], Nähnersch [ IB-Bebh], Nährers [ PS-Gersb H'einöd Trulb Vinn], Nehres [ PS-Hermbg], Nähres [ PS-Schweix], Nehersche, seltener Nähersche [verbr. westl. NPf, PfId. 100], Nehrsche [ KU-Nußb Roth RO-Feilbg O'hs Sitt], Nährsche [ RO-Duchr], Nehdersche [KU-Reipkch RO-Wintbn Kirchhbol PfId. 100], Neherschen, Näherschen [mancherorts NPf], Nähderse [ KU-Quirnb], Nehdersen [ KB-Morschh], Nehrersen [ PS-Geisbg]; zur Verbr. in der Pf s. K. 298. Ich loß bei de Nehrern schaffe [ PS-Erfw]. Die Nehersche hot feine Hänn [ KU-Schmittw/O], e leichde Hand [ KU-Brück]. Wenn das Kleid zu weit ist, sagt man: Die Nährersch hot g'määnt, ich wär e Elefant [ ZW-Battw]. Manche Näherinnen arbeiten im Hause der Kunden [(1930) HB-Bexb]. RA.: wie e N. esse 'sehr wenig essen' [ KU-Schmittw/O]. Volksgl.: Wenn ein Mädel

[Bd. 5, Sp. 55]

[Bd. 5, Sp. 57]
geboren wird, vernähe sie sie (die Nabelschnur) ärig, no wärd 's Kind en gudi Nehern [Fogel Beliefs Penns Nr. 1846]; vgl. PfWB Holzhacker, PfWB Nabelschnur. Me Kind sein Nawwelschnur hebt mer uf un gebt sie em Medel, wann sie mol greßer is: Wann sie's verneht, gebt 's Medel en Nehern [ebd. Nr. 1845]. Berufsneckerei: Was hämmer fär e Nehern in unsre alde Stadt? Die N. esch e guri Frää, sie mächt de Mädle d' Reck se klään, Was hämmer ... [ LA-Hainf]. a. 1348: Jutda gen. Nederin [NUrkKG Nr. 35]. a. 1579: Außgab Schneider vnd Näderin auch vor Netz [HornbSchR]. — Das Suffix -sch (), -sche (ə) zu lat. -issa [Christmann in: ZfMf. 1966 273 ff.]. — Südhess. IV 907, 909, 910; RhWB Rhein. VI 63; LothWB Lothr. 376; ElsWB Els. I 765.

 

  Pfarrersch, Pfarrersche(n), Pfarrersen s. PfWB Pfarrersin.