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| PfWB Nacht-patsche (Bd. 5, Sp. 33) | PfWB Nacht-schlappe (Bd. 5, Sp. 36) | |||||||||||||||||||||||||||
1. 'Abschiedsschlag, den sich die Kinder beim Auseinandergehen geben', Nachtbatsch, Naacht-, s. PfWB Nacht [verbr., Krämer Gal 154], Nachbatsch [vereinzelt ges. Pf], Nachtbätsch [ HB-Alth FR-Bockh], Dim. -batschi [ RO-Callb], -bätschel [ LA-Böching], Nachdebätschel [ GH-Schwegh]; Syn.: PfWB Abendpatsche, -flappe, PfWB Patsche 1b, PfWB Eßpatsche, PfWB Gutenachtflappe, -patsche, -platscher, -schlag, -schlappe, PfWB letzt 1, PfWB Nachtbumpel, -bumper, -flappe, -flatsche, -glocke 2, -klappe, -letzte, -patscher, -platsche, -platscher, -schlag, -suppe 2, -zecke, PfWB Schlafpatsche, PfWB Zecke. Das Spiel Nachtpatsch: Beim Auseinandergehen nach der Schule oder abends nach dem Spielen gibt das eine Kind dem anderen einen leichten Schlag mit der flachen Hand auf den Rücken und ruft: Da, hascht die Letscht (die N.)! und versucht davonzulaufen. Das getroffene Kind versucht die Patsch zurückzugeben und sagt im Falle des Gelingens: Da, hascht se widder!, andernfalls: Morje kriggscht du se widder! Merkt man jedoch rechtzeitig die Absicht des anderen, sichert man sich gegen die N. ab, indem man den Mittelfinger über den Zeigefinger legt oder das rechte Bein vor das linke stellt und spricht: Ich bin gesichert! Dann darf das andere die Letscht (die N.) nit gewwe. Manchmal erwidert das getroffene Kind: Was willschde (willde) dann du Schode, des is doch nimmer Mode! oder: Gell, du hoscht's im Hern, des is doch nit modern [ LU-Opp]; auch: Nachbatsch is mein un was de Hund scheißt is dein [ PS-Busbg]. RA. für 'verhauen': Ich geb der dein N.! [ NW-Weish/S]. — 2. 'Händedruck beim abendlichen Abschied', Nachtbatsch [ FR-Bockh]. — Südhess. IV 889; RhWB Rhein. VI 19. —
| 1. = PfWB Nachtpatsche 1, Na(a)chtschlapp [mancherorts WPf GH-Kand Don-Schowe Torscha], -schlappe [ KL-Lind LA-Hainf], Naachschlapp [ IB-Herbh HB-Walsh], -schlappe [ZW-Stamb], Naaschlapp [ ZW-Dietriching]. — 2. 'Schreckgestalt, mit der man Kindern droht, um sie beim Dunkelwerden im Hause zu halten', Nachtschlappe [ Don-Heufeld Tschest]; Syn. s. PfWB Nachteule 1b. — Südhess. IV 891; RhWB Rhein. VI 24. —
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