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[Bd. 4, Sp. 1492] Mühlen 21], Mirrer [PfId. 95], Midderer [RO-Als u. Umg. Sippf KB-Lauth Rüssing FR-A'lein LU-Opp NW-Weish/B Schandein Sprachsch. 43]; vgl. PfWB Fruchtmesser, PfWB Mülterer und Heeger in: PfMus. 21/1904, S. 60/61. a. 1315: Die Ordnung der Milterer oder Mütterer setzt fest, daß sie das Eichen der Fässer besorgen [Dochnahl 38]. a. 1327: mutter unde sagdreger [SpeyUrk. 297]. Mitte 14. Jh.: Die mtdere sollent von messene z lone nemen ie von zwein ahteiln kornes, gersten, weisen, erweissen (Erbsen), linsen oder wicken einen heller unde nit me [SpeyUrk. 483]. a. 1528: Item 12 βδ dem mither von der frucht vft dem Spycher zu warten [GgHospR]. a. 1541: dem mitter ... kornn in die mul zumessen [ebd.]. a. 1599: Es müssen auch die weinsticher Mitter der Frucht sein [DirmstAWeist.]. a. 1627: Peter Haman der Mitter [StArch. Kaislt Bürgermeister Rechnung]. a. 1775: »Der Fruchtmesser oder Mitterer erklärte auf Anfrage des Stadtrates, es werde das Malter Hafer zu 3 gestrichenen und 1 gehäuften Diernsel (soll wohl heißen: Viernsel) ... gemessen« [Küchler 733]. a. 1781: des herrschaftlichen Mitterers Wohnung [LeinSb. 9, S. 3]. — Mhd. mutter 'Fruchtmesser' ( Lexer Lexer I 2260), zu PfWB Mutte, PfWB Mütte, weil er ursprünglich mit geeichten Hohlmaßen die Frucht maß. — Südhess. IV 846; RhWB Rhein. V 1345 Müdder; DWB DWb. VI 2804.
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