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 PfWB murich (Bd. 4, Sp. 1473)   DWB mur (Bd. 12, Sp. 2712) 
  murich s. PfWB moorig.

 

 mur, f. im bairischen gebirge sand und losgebrochenes zerstücktes gestein, welches von den höhen in die thalebenen niedergerollt (trockene mur) oder auch von wetterbächen herabgeschwemmt worden ist (nasse mur). Schm. 1, 1642 Fromm.; der murbruch, erdfall. ebenda; kärntn. murre, steingerölle, erdabsitzung Lexer 194 mit dem adj. murrat, locker, in stücke zerfallend. das wort, mit dem grundbegriffe des brüchigen, gehört zu morsch, murz und mürbe (s. d.); in die romanischen sprachen greift es ein im span. moron hügel, in der franz. Schweiz moraine steingerölle, ital. mora schober abgehauener zweige. Diez wb. der rom. spr. 1, 281.