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 PfWB meck (Bd. 4, Sp. 1260)   PfWB tsche (Bd. 2, Sp. 580)   PfWB ohea (Bd. 5, Sp. 233) 
   meck 1 Schallw.:
1.
a. Nachahmung des Mekkerns der Ziege meck, meck [mancherorts]; meck, mäh [KL-Stelzbg NW-Kallstdt Gal-Landestreu]; meck, meck, mäh [ KU-Brück RO-Dielkch]. —
b. Lockruf für Ziegen, meck, meck! [Kus HB-Schwarzack PS-W'fischb LU-Muttstdt NW-Freinsh Ungst LA-Mörzh Heeger Tiere I 19 Buch-Satulmare]. Kamm Zickl, kamm, meck, meck! [ GH-Schwegh]. —
2. in Neckrufen und Neckversen auf den Schneider; Schneirer, Schneirer meck, meck, meck! [ BZ-Dernb, mancherorts]. Schneirergääß macht meck, meck, meck, / huppst in die Heh un fallt in de Dreck [Hebel 100]. Weitere VR. s. PfWB Schneider. — Südhess. IV 598; RhWB Rhein. V 1023/24.

 


Aus den Nachträgen

 

   tsche Interj.: Lockruf für Ziegen (im hohen Fistelton), tsche-tsche! [ ZW-Wintb]; vgl. PfWB tscher.

 

   ohea Interj.: Lockruf für Rindvieh, ohea Falch! (s. PfWB falch) [ BZ-Böllbn].