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 PfWB Maschine (Bd. 4, Sp. 1204)   PfWB Häcksel-maschine (Bd. 3, Sp. 558) 
   Maschine f.:
1. gegenst., wie schd., Maschin [allg., auch Auslandspfälzer]. Im Bes.
a. 'Dreschmaschine'
α. 'M. mit Handbetrieb (im Ggs. zum Göpel)', Maschin [ WD-Niedkch NW-Geinsh], die klää M. [ KB-Kerzh]; Zs.: Handdresch-, PfWB Handmaschine. Sie wurde seit Ende des 19. Jh. nach und nach von der dampfbetriebenen M. abgelöst. —
β. 'große Dreschgarnitur, bestehend aus Antriebs- und Zugmaschine, Dreschwagen und Strohbinder', Maschin, meist: die groß Maschin (im Ggs. zur kleineren, handgetriebenen M.) [verbr.]; Zs.: PfWB Dreschmaschine. Andere Bez.: Dreckmaschine, Drecksau 2 (weil sie viel Schmutz ausschleudert). Zur Antriebsmaschine vgl. PfWB Dampfer 1, Lokomobil(e), PfWB Bulldogge. Heitsedag werd alles met de M. gedresch [ KU-Schmittw/O]. Die M. laaft an; Die M. geht 'ist in Betrieb' [verbr.]. Mer hole die groß M., dann semmer ems Dag davonn 'dann haben wir die Drescharbeiten an einem Tag bewältigt' [ WD-Niedkch]. Die M. is im Ort [ KU-Schmittw/O]. Mer krie'e morje die M. [ KB-Kriegsf]. Mer hun die M. 'Die M. steht zum Dreschen (im Lohnauftrag) zur Zeit bei uns' [ebd.]; vgl. PfWB maschinen. Er fährt an die M. (längsseits, um die Garben abzuladen) [ NW-Kallstdt], geht uf die M. (um die Garben einzufüttern) [ BZ-Annw], kummt in die M. 'verletzt sich im Getriebe der M.' [ ZW-Bottb]. —
b. 'Lokomotive', Maschin [verbr., Don-Schowe Torscha]; Zs.: PfWB Eisenbahnmaschine. —
c. sonstige Geräte im Haushalt, in der Landwirtschaft, im Gewerbe; Flääsch (Kraut, Salat, Bohne, Riewe) dorch die M. drehe (laafe losse) [LU-Oggh, verbr.]; Zs.: PfWB Bohnen-, PfWB Drill-, PfWB Eis-, PfWB Fleisch-, PfWB Fräs-, PfWB Füll-, PfWB Futter-, Genossenschafts-, PfWB Hack-, PfWB Häcksel-, PfWB Kaffee-, PfWB Laus-, PfWB Leier-, PfWB Mäh-, PfWB Melk-, PfWB Milch-, PfWB Näh-, PfWB Rapp-, PfWB Rechen-, PfWB Reib-, Rummel-, PfWB Sä-, PfWB Schlenker-, PfWB Schnitzel-, PfWB Schreib-, PfWB Stauch-, Streu-, PfWB Strick-,

[Bd. 4, Sp. 1205]
Wasch-, Wende-, PfWB Wurstmaschine.
d. 'Prothese'. Er hot e M. am Bään [ BZ-Dernb]. —
2. übertr.
a. 'dicke Frau', Maschin [verbr.], (mḁˈīnn) [KL-Lind (Höh 157)]; Zs.: PfWB Weltsmaschine; Syn. s. PfWB Dicksack; e gehärig (e groß) M. [ KU-Bedb]; e M. vun eme Weibsbild [HB-Limb (PfId. 91)]. Der hot e M. 'eine starke Frau, die im Eheleben viel abverlangt' [ LA-Gommh]. Die M. kummt dohergewackelt [ KU-Schmittw/O]. —
b. Zs.: PfWB Pussier-, PfWB Freßmaschine. — Südhess. IV 556/57; RhWB Rhein. V 921/22; LothWB Lothr. 355; ElsWB Els. I 729.

 

 -maschine f.: 'Maschine zum Häckselschneiden', -maschin [verbr., auch Gal]. Die H. ist an die Stelle der Häckselbank getreten; die drei oder vier Messer sind auf einer rotierenden Walze angeordnet; das Stroh wird durch zwei weitere Walzen nachgeschoben. Südhess. III 32/33; Rhein. III 49; Bad. II 524. —