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 PfWB Lukas-spiel (Bd. 4, Sp. 1058)   RhWB Lukas (Bd. 5, Sp. 597) 
  Lukas-spiel n.: ein Versteckspiel mit Anschlag, Luggasspiel [Zweibr]; vgl. PfWB Alattspiel, PfWB Lukas 2.

 

  NRhWB Lukas lukas  m.: 1.a. der hl. L., der Evangelist u. sein Tag (18. X.). L. am achten, wer ken Schwein hot, der brauch ken ze schlachten Trier-Kenn. E sengt we de Vugel vam hellege L. (damit ist der Ochse, der dem hl. L. beigegeben ist, gemeint) er singt schlecht Malm-Vith. — b. FN. En Vogel kom geflogen bei L. in't Hüs, kom L. gelopen met de Förhamer in de Füs (Faust) usf. aus einem Volksld. Mörs-Orsoy. L.ə Bock, spring Galopp! May-OMendig. Ech wol en Huppe machen, die wor mir net geroden, do kom dat L. Höngchen (Hündchen) on bess mich en dat Zöngchen (Zunge), Hals af, Kopp af, siewen Kannen Blot af; eins, zwei, drei, muss de Huppe ferdig sein! Bastlösespr. Sol-Herschd. — 2. übertr. a. ein auf der Kirmes anzutreffendes Gerät, das zur Unterhaltung u. gleichzeitig zur Kraftprobe dient, indem durch das Aufschlagen mit einem Hammer auf den einen Arm eines Hebels durch den andern Hebelarm

[Bd. 5, Sp. 598]
ein Stück Eisen emporgeschleudert wird, welches, in einer Bahn hinaufgleitend, eine oben angebrachte Klappe zum Umschlagen zu bringen hat; der Lukasmann, der Besitzer u. Schausteller des Gerätes, ruft: wer haut ihn, den L.? Op den L. hauen (schlagen); he hät den L. kregen ihm ist der Schlag gelungen Verbr. — b. Schlägel der Bergleute Saargeb. — c. öm op de L. haue aufs Gesäss Kemp-SPeter.