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 PfWB Luft-schiff (Bd. 4, Sp. 1051)   PfWB Schiff (Bd. 5, Sp. 968)   DWB hafenkette (Bd. 10, Sp. 125) 
  -schiff n.: = PfWB Zeppelin, -schiff [GH-Vollmw, mancherorts, Lambert Penns 101]. 's L. is noo Ameriga gfahre [ LU-Alsh]. Südhess. IV 418; Rhein. V 583.

 

   Schiff n.:
1.
a. 'großes Wasserfahrzeug', Schiff [verbr., auch Auslandspfälzer, Christmann Kaulb 13, 89 Mang 96 Müller Dietschw 64 Schnekkenburger 41], Scheff [lothr. SWPf (Keiper Nachl.) GH-Leimh], Schöff (sic!) [»Bliesg« (PfId. 128)]; Zs.: PfWB Dampf-, PfWB Schlepp-, PfWB Segelschiff. 's Sch. fahrt (geht) [LU-Alsh/Gr, verbr.]. 's Sch. fahrt uf em Rhein [ LU-Altr]. Sein Sch. fahrt ball ab [ LA-Gommh]. Er hot uf em Rhein e Sch. g'fahre [Spey]. Der war uf em Sch. 'hat als Soldat bei der Marine gedient' [ NW-Freinsh]. RA.: Ausdruck der Entrüstung: Des gibt's uf käm Sch.! [Thielen So rerre mer 108]. Einen VR. s. PfWB Brezel 1. —
b. 'Kahn, Nachen', Dim. Schiffel, Schiffche [ LA-Bornh, mancherorts], Scheffche [lothr. SWPf (Keiper Nachl.)]; Zs.: Weidschiff. a. 1540: Item soll keiner kein wardlof (s. PfWB Wartolf) stecken, dan er schwebs mit ein schieff kann hin faren [Grimm Weist. VI 414 (GH-Leimh)]. —
c. 'gebasteltes Spielzeugschiffchen'. Die Kinner machen Schiffcher aus Babier (aus Nußschale) [Kaislt, verbr., Gal-Dornf]. —
d. s. die Zs.: PfWB Luftschiff. —
2.
a. 'Behälter zur Warmwasserbereitung in der Platte des modernen Küchenherdes (1930)', Schiff [verbr.], Dim. Schiffche [ RO-Dielkch]; Zs.: PfWB Ofenschiff. 's Schiff im Herd [ KB-Kriegsf]. —
b. 'Weihrauchgefäß in der kath.

[Bd. 5, Sp. 969]
Kirche', Dim. Schiffel [ LA-Venn]. —
c. 'unterer Bau der Kirche' [ LU-Böhl]; Zs.: PfWB Kirchenschiff. —
d. 'Loch für Klicker- und Bohnenspiele der Kinder', Dim. Schiffche [ KU-Kreimb], Schiffel [ BZ-Gleisz/Gleishb]; Syn. s. PfWB Kaute 1gα. —
e. 'Werkzeug des Webers, mit welchem der Querfaden in den Zettel des Gewebes gezogen wird', Dim. Schiffche [ KU-Kaulb], Schiffel [LA-Venn, Lambert Penns 133]. —
f. in der Verb. Schiff un G'scherr. α. 'Gesamtheit der für den bäuerlichen Betrieb notwendigen Geräte' [LA-Venn, mancherorts, PfId. 52], 'alles, was zu einem <''>geordneten Hauswesen« gehört' [ NW-Geinsh]; e Bauregut met Haus un Hof un Schiff un Gescherr [ RO-O'mosch]. a. 1529: von den pferden auch schiff vnd geschirr zu beschlagen in der Eern [GgHospR]. a. 1746: Ahn Pferdt schiff und geschirr [Kurpf. 973-976 (FR-Flomh)]. a. 1771: Hauß, dabey auch Vieh Schiff und Geschirr, Haußrath, Webstuhl [BrPr. 572 (KB-Bischh)]. —
β. 'Geräteausrüstung eines Gewerbes'. a. 1444: Symons smyd ist gedinget, das er ... alle schiff und geschirre und, was in der binge und zu hoiffe und in der mulen noit ist, machen soll [Zweibr I Nr. 541]. a. 1750: Schiff und Geschirr: Ein dollen bohrer Ein riegel bohrer Ein handt seeg [SSp v. d. Leyen Fasz. 100 (Inventarium BZ-Wernbg)]. —
3. 'alte Frau, älteres Mädchen' [Beam Penns 92]. — Lexer Lexer II 729/30; Südhess. V 288/89; RhWB Rhein. VII 1115 ff.; LothWB Lothr. 441; ElsWB Els. II 397/98; DWB DWb. IX 53 ff.

 

 hafenkette, f. eine kette, die seehäfen und andere zugänge auf dem wasser zu versperren und den feindlichen schiffen den eingang zu verwehren. Jacobsson 6, 7a. hafenketten, die den jünglingen die fahrt ins arbeitende meer verhängen. J. Paul Titan 2, 10.