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| PfWB los-rennen (Bd. 4, Sp. 1034) | PfWB weg-gehen (Bd. 6, Sp. 1136) | PfWB ab-hauen (Bd. 1, Sp. 39) | |||||||||||||||||
[Bd. 6, Sp. 1137] (warme Semmel) 'verkauft sich gut' [ FR-Bockh, auch Gal]. Dem sein Mäle sin eweggange wie die Weck uf'm Lare 'Seine Töchter haben rasch geheiratet' [ BZ-Dernb]. Geh mer eweg mit deim stinkische Gaulsflääsch! (deim häße Kaffee!) [ NW-Freinsh, LU-Friesh]. Gehsche vorne weg, hinnenunner, scherzh. für den Frack mit langen Rockschößen [Kaislt]; vgl. PfWB Gehstduwegdahinten, PfWB Gehwegdahinten. Geh mer eweg, ich brauch dich net!, scherzhafte Deutung des Fauchens einer Lokomotive [Spey]. BR.: Fallt de Schnee in de Dreck, gehrer net so bal eweg [mancherorts]. Volksgl.: Man zieht einem Kind Ohrringe an, damit die wehe Ääche weggehn [ LA-Herxh]. En Waarz reibt mer mit me kleene Stee un schmeißt ihn no iwwer die links Schulder, awwer mer darf nix schwätze, no geht sie weg [Fogel Beliefs Penns Nr. 1682]. Gwächs, druf spautze var dem Esse; / Do geht's eweg, is bal vergesse [Birmelin Penns Gezw. 69]. KR.: Eens, zwee, drei / Hicka, hocka, hei / Zucker uf der Brei / Salz uf der Speck / Hahne geh weg! [Horne Penns 119, Donnersberg Jahrbuch 1981 167]; Var. s. PfWB Schnee 1. Heischelieder: Steht e Mädche an de Wand, har e Säckelche in de Hand, Eier orrer Speck, sunscht geh ich net vor de Deer eweg [KL-Reichb, ZW-Bechhf Krieger 41]; Var. s. PfWB Quack 1 a. Rhein. IX 346 Z. 53.
| 1. etwas a. 'mit einem scharfen Gerät hauend abtrennen', einen Baum, ein Glied u. dgl., abhaae [vorn. NPf mittl. VPf], -haue [vorn. SWPf MPf], -hauwe [mittl. WPf], -hääe [vorn. südl. VPf NWPf], -haage -haache [nördl. VPf], -hääche [vorn. südl. SOPf]; vgl. PfWB abhakken. In der Sprache der Waldarbeiter: de Baam abhaue 'mit der Axt fällen', de Wald haue 'abholzen'. a. 1390: so sollent sie das holze nit hoeger abhauwen [Grimm Weist. V 615 (KB-Rams)]. 15. Jh.: ... vnd sol abhauwen mit eyner hepen [Pf-Weist. I 450 (NW-Erph)]. a. 1567: ..soll niemands ... baw- oder ander holz abhawen [PfWeist. I 319 (RO-Ebbg)]. Ihr Berke 'Birken', ich wollt, ihr wären Derke 'Türken'! Ich det mein Säbel raus und haut euch die Köpp ab [NW-Dürkh (Wilde 19)]. — 2. intrans. 'sich entfernen', verächtlich. Hau (haa usw.) ab! [allg.]. Hau ab un mach e Buckel! [ KU-Bedb]. Hau ab, dein Schatte stinkt! [ ZW-Ixh]; vgl. PfWB abfahren I 2 a, PfWB -gehen I 1 a α, PfWB -rücken 1, PfWB -schieben 1, PfWB -schlagen II 1 a, PfWB -tigern, PfWB -ziehen II 1. Syn. s. PfWB weglaufen. — 3. 'sterben' in derber Ausdrucksweise. Der haat (haut usw.) ball ab [verbr.]. Syn. s. PfWB sterben. — RhWB Rhein. III 318; Saarbr. 2; ElsWB Els. I 394 f.; Bad. I 9.
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