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 PfWB lorbsen (Bd. 4, Sp. 1023)   PfWB gärren (Bd. 3, Sp. 45)   PfWB krächeln (Bd. 4, Sp. 518) 
  lorbsen s. PfWB lurpsen;

 

   gärren schw.:
1. 'mit der Gärre 1 a lärmen', gärre (gärə) [verbr.]. —
2.
a. 'knarren'. De Fußboddem gärrt [KU-Schmittw/O Kus PfId. 50]. 's Rad gärrt [ LA-Gommh]. Die neie Schuh gärren [RO-Gundw, verbr., auch Gal]; vgl. PfWB gäcksen 3 a, PfWB gärksen, PfWB garzen.
b. 'knirschen'. De Schnee gärrt unner de Fieß [KU-Rothsbg LU-Alsh verbr. Gal]; vgl. PfWB gäcksen 3 b, PfWB graunzen 1 a, knärpeln, PfWB krächeln, PfWB krachen, PfWB kreischen.
3.
a. 'gurren'. Die Dauwe gärren [LA-Knöring, RO-Sippf]; vgl. Wasser-, PfWB Wiesengärre. —
b. 'das »r« als Kehllaut aussprechen' [verbr., Journ. 1787, S. 212]. Die gärrende Aussprache wird folgenden Orten zugeschrieben: KU-Petb Patb Erdb Ulm Rathsw Dennw/Frohnb WD-Bub, ZW-Lambsbn KL-Vogb GH-Rh'zab Rülzh Schwegh LA-Herxh Herxhwey. Mein Vatter gärrt, mein Mutter g., ich gärr gar net [ BZ-Dernb]. Vun Kinnsbee uf do dut der Bu schun mit seim Gumme (Gaumen) grad so gerre wie manjer uf der Kanzel dut [Schandein Ged. 196]. — Südhess. II 1095; RhWB Rhein. II 1033; Saarbr. 79; ElsWB Els. I 229; Bad. II 421 girren.

 

   krächeln schw.: 'wiederholt fein und leise krachen', kräch(e)le (gręχələ) [verbr., vorn. WPf u. NPf], (gręχlə) [verbr., vorn. VPf]; vgl. PfWB krachen 1 bβ, PfWB gärren 2 b. 's truckne Haai krächelt [Kus, verbr.]. Beim Zerbrechen krächelt 's därre Holz [LU-Opp, verbr.]. 's Feier krächelt 'knistert' [ LU-Oggh Don-Werb]. 's hot gekrächelt, von der dünnen Eisfläche, die beim Betreten knistert [ LA-Gommh]. Er krächelt (durch Ziehen) mit de Finger [Pirmas]. Volksgl.: Sooft man beim Anziehen der Finger im Gelenk ein schwaches Krächeln hört, so viel Kinder gibt es in der Ehe [ LA-Böbing]. Südhess. III 1715/16; RhWB Rhein. IV 1315; Els. I 513.