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 PfWB Letze (Bd. 4, Sp. 947)   FindeB lëwinne (Bd. 1, Sp. 222)   Lexer lëwen (Bd. 1, Sp. 1894) 
  Letze1 f.:
1. 'Grenzbefestigung, Schanze'. a. 1590: Item, Und welcher also unter den Bürgern auff Thurn oder die Letzen geordnet ist, Soll zu Jederzeit so ein Feuer auffging, daß gestürmt oder ein Feindgeschrei wäre ernstlich mit seiner Wehr daruff gehen, Und daselbst bleiben [ZweibrUrkb. 158]. a. 1595: sindt alle durn vnd letzen mit hauß leiten besetzt [SpeyKrM, Fasz. 636]. a. 1597: wan sich geschel oder geleuff erhube, so soll ider der vff ein thur oder letze kompt, ein schuß

[Bd. 4, Sp. 948]
thun, damit man spuren kan daß der selbige thurn oder letze versehen mit der wacht [ebd.]. —
2. a. 1507: vnd mit einer glocken neun letzen leidten lassen [PfWeist. 550 (LA-Frankw)]. — Mhd. letze 'Grenzbefestigung; Abschied, Abschiedsgeschenk' ( Lexer Lexer I 1891). — Südhess. IV 307 Letze I (zu Bed. 1.); RhWB Rhein. V 408 Letze 2d 'Sterbeglocke'; Lothr. 336/37 en L. luden 'einmal läuten, um gleich wieder anzufangen'; ElsWB Els. I 635 Letz II 'Sterbegeleut'.

 

 BMZ Lexer lëwinne stf. BDan. HistAE
– leuwin Anno

 

 lëwen s. Lexer lëwinne.