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| PfWB Leim(en)-kaule (Bd. 4, Sp. 919) | PfWB Leim(en)-kaute (Bd. 4, Sp. 919) | |||||||||||||||||||||||||||
| 1. = Leim(en)grube 1, Leemekaut [verbr. WPf (ohne äußere WPf u. lothr. SWPf, s. Lehm(en)kaule) nördl. VPf mancherorts nördl. Teil der südl. VPf vereinzelt übrige Pf Don-Tscherwk], Laame- [verbr. NPf], Loome- [ Gal-Hohenbach], Laamer- [ RO-Dörnb], Leem- [mancherorts NWPf südl. WPf vereinzelt übrige Pf]; zur Verbr. des Grundwortes s. K. 227. a. 1435: Item haben wir von altersher eine leimenkaute [PfWeist. 180 (KB-Boland)]. a. 1781: (Das Ackerland) Ist zur Laimen-Kaut bestimmt und um einen jährl. Zins ... zur Benützung überlassen [LeinSb. 9, S. 34/35 (NW-Dürkh)]. — 2. FlN, Gewanne an einer noch bestehenden oder ehemaligen Lehmgrube, vgl. Leim(en)grube 2, Leem(en)kaut [ KU-Dietschw Rothsbg RO-Winnw KL-Ramst Wörsb Kaislt KB-Orb FR-Kl'karlb], amtl. Leimenkaut [ KU-Rammb KL-Weilb NW-Ungst], Im Leimenkeutchen vor dem Heubusch, mda. em Loomerkaitche [ KB-Morschh]; a. 1554: vff der Leymenkauten [ KB-Morschh]. — Südhess. IV 277; RhWB Rhein. V 307. —
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