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| PfWB Laube (Bd. 4, Sp. 809) | ElsWB Laub(e) (Bd. 1, Sp. 540a) | |||||||||||||||
1. a. 'Weinlaube, Haltegerüst von bestimmter Breite und Länge für Weinstöcke im alten Kammertwingert', Lääb (lb) [LA-Nußd (Bertram § 178)]. »In Schemeln oder Lauben wird der Weinberg angelegt, die fast durchweg noch mit Grasfurchen voneinanner getrennt sind« (Hainfeld an der Oberhaardt, Heimatbuch, Landau 1933, S. 36); vgl. Abb. 64; Zs.: PfWB Ein-, Reiflaube; Syn.: PfWB Schemel. — b. 'Weinbergmaß', aus Bed. 1a abgeleitet; a. 1540: 3 lauben wingert im baugarten gelegen [Lgb. Heilsbr. 114 (LA-Siebdg)]. a. 1574: Fünff Leuben (wingarts) [ZweibrUrk. 248 (Bergz)]; a. 1608: Ein Laub Weingarts im Cammer acker [GGA 592 Bl. 9 (BZ-Klingmst)]. a. 1612: Ein dreyzeilet Laub weingart im Gottesacker [ebd. Bl. 20]. a. 1617: Max Dilles Verlegt Vor Vier Gänß Zwo Lauben weingartts [GGA 600 (BZ-Ingh)]. a. 1658: 1 Vertel wingerts an anderthalben Leiben, im Stoben Berg gelegen [Lgb. Eußerthal 121 (LA-Birkw)]. — 2. 'Arkadengang an Bürgerhäusern Kaiserslauterns mit hölzernen Pfeilern zu beiden Seiten der Straße', Lääb [Schandein Sprachsch. 36 Schandein Bav. IV,2 213]. a. 1565: Von dem Kirchoff an vmb das Rhathaus zu der Marckpfortten zu vnder der lauben her wider vff denn kirchoff [GGA 272 Bl. 8]. a. 1774: unter den Arcaden oder dem sogenannten Leeb [Küchler 729 (Kaislt)]; vgl. Zink Kaislt 211 und C. Hollensteiner, Kaiserslautern wie es war und wie es ist, 1860, S. 71. — 3. 'Laube, Gartenlaube', nach dem Schd., Laub [vereinzelt], Laube [Krämer Gal 139]. — Die altmundartlichen [Bd. 4, Sp. 810] Belege verweisen auf eine Umlautform zu mhd. loube (vgl. Kluge-Mitzka20 426 Lexer Lexer I 1964). — Südhess. IV 172; RhWB Rhein. V 174 ff.; ElsWB Els. I 540.
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