lampeln schw.: 1. 'nachlässig, schleppend gehen', lamble (lamblə) [ LA-Venn]; vgl. PfWB lämpeln 1 a. — 2. 'schlaff herabhängen', in der Wend.: Der losst alles bamble un lamble [ GH-Schwegh]; vgl. PfWB lamplig. — Südhess. IV 105; ElsWB Els. I 588; DWB DWb. VI 88. | | lämpeln -ęmb-, –e- Birkf, Kreuzn, Simm, Goar, Siegld schw.: ein langsames Bewegen bezeichnend, u. zwar 1.a. langsam rollen, treiben, z. B. die Kegelkugel, der Klicker lämpelt, so dass sie noch eben bei den Kegeln, dem Einsatzkreise anlangen; auch der Werfer hat (dabei) gelämpelt Allg.; sich durch vorsichtiges Schnellen des Klickers allmählich nahe ans Ziel heranarbeiten, was gestattet ist, wenn der Schnellende vorher gerufen hat: l. gilt; die l. an äm (einem) Stick von Spielern (beim Kartensp., Kindersp.), die eine Partie lässig spielen, sei es aus Absicht, sei es wegen Spielmüdigkeit Simm. — b. es lämpelt [Bd. 5, Sp. 77]
sich es glückt so allmählich, es kommt so a. etwas zustande Kreuzn. — 2.a. langsam sich nähern, l. schlendern, ohne grade Richtung sich langsam bewegen; nachlässig einhergehen Allg. — b. nachlässig arbeiten Siegld. — c. Der Fisch lämpelt, wenn er an der Lockspeise der Angel kaum merklich zuckt Birkf-Idar. — d. es muss noch gelämpelt were bei der Versteigerung noch geboten werden Birkf-Herrst. — Abl.: die Lämpel(er)ei, das Gelämpel. |
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