Kost f.: 'Nahrung, Speise, Verköstigung', Koscht (kod) [allg., auch Penns Don, mancherorts Gal]; Zs.: PfWB Armeleute-, PfWB Bauern-, PfWB Haus-, PfWB Hausmanns-, PfWB Kranken-, PfWB Wirtshauskost; vgl. PfWB Essen, PfWB Imbiß, PfWB Kosten1, PfWB Mahlzeit, PfWB Nahrung, PfWB Speise; e gut K. [KB-Kriegsf, verbr.]. Das es e nohrhaft K. [ RO-Als]. Die Daglehner krien bei mer die K. [ WD-Niedkch]. Er hot sein K. un sein Lahn (Lohn) [ BZ-Dernb]. Der fihrt e schmali K. [ KB-Kerzh]. Brennt Kole - un' so hot er halt / Nor korzi K., e' Quell' zum Trunk [Schandein Ged. 125]. Hot en Parre dann ke Mage? Kann er gar ke K. verdrage? [PennsDeitschEck 16. 5. 1936]. RA.: K. un Loschi 'Essen und Wohnung' [KU-Schmittw/O Münch Höll.- u. Himmf. 15]. Der is (geht) bei mer in de K. 'Der wird bei mir regelmäßig verköstigt' [LU-Friesh, verbr., auch Gal-Brotschk]. Ich han ne in K. gebb 'Ich habe ihn bei anderen Leuten zur Verpflegung untergebracht' [KL-Hütschhs, verbr.]. Die K. schläät (schlägt) bei'm on 'Er wird vom Essen dick und fett' [KU-Schmittw/O, verbr.]. Der hat die doppelt K., von einem Kostgänger, der gleichzeitig der Liebhaber der Kostgeberin ist [ KU-Bedb]. Der schafft for wolle K. un leine Mundur 'Der arbeitet für einfaches Essen und Kleidung ohne nennenswertes Geld' [ LU-Oggh]. Dem stell ich liewer die Klääder wie die K., von einem Menschen mit überaus großem Appetit [Lu'haf]. a. 1421: vnd darumb ist man inen die cost schuldig [PfWeist. 133 (IB-Blieskst)]. a. 1553: Der meyer gibt ihnen die kost nach altem Gebrauch [ABlieskst 56 (Ingb)]. — Südhess. III 1693; RhWB Rhein. IV 1275; LothWB Lothr. 306; ElsWB Els. I 478. | | -kost f.: 'armselige Kost', Aarmeleitskoscht [ RO-Dielkch KB-Kriegsf FR-Tiefth]. »Die 'Armeleutekost' ist in allen Teilen der Pfalz fast die gleiche: Morjens gebbt's Grumbeersupp, Mittags werrese ganz verstuppt, Owends kummese mit ganzer Schal — is das net e' Grumbeerequal? [Schandein Bav. IV, 2, S. 410]. — |
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