koppen schw.: 'den Kopf auf die Krippe setzen oder in Holzteile der Krippe oder in die Deichsel beißen und dabei unter lautem Geräusch Luft einziehen', von Pferden, koppe (kobə) [ KU-Bedb Hefw RO-Schweisw ZW-Battw LU-Altr Friesh SP-Mechth], kuppe (kubə) [verbr.]; vgl. PfWB Kopper. Das Koppen gilt als Unart oder Krankheit, das den Verkaufswert eines Pferdes mindert. Durch das Luftschlucken blasen sich die Tiere auf und es können Störungen der inneren Organe eintreten. Als Gegenmittel wird koppenden Pferden in BZ-Dernb ein Riemen um den Hals geschnürt. Na, mach der nix - er (der Gaul) hott gekuppt, / Un war aach sunscht voll Mängel [Müller Luscht un Lewe 128]. Südhess. III 1672, IV 49; RhWB Rhein. IV 1743. | | Kupper(er) [Khùpər Heidw. Steinbr. Obhergh. Bisch. Str. K. Z. Betschd.; Khùpərər Lobs.] m. Pferd, das die Krippe zernagt, Krippensetzer. Man legt ihm die [Khùpərrîmə Lobs.] an, welche den Hals fest umschliessen. |
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