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| PfWB Koben (Bd. 4, Sp. 391) | DWB kobel (Bd. 11, Sp. 1539) | |||||||||||||||||||||||
| 1) enges schlechtes haus, angustum domicilium. Schönsleder f 5d, 2, 275, noch nürnb. siechkobel, pl. köbel, für alte leute zu unentgeltlichem unterhalt (sondersiechenkobel pl. sat. u. p. 3, 106), ursprünglich krankenhäuser, wie spital beide bed. hat; weist es aus mon. boica 25, 64 von 1450 nach; auch schwäb. 321. vergl. köbler. 2) hütte, haus für thiere: 'kobel, gallistallum, est locus ubi gallinae consedunt, vel porcorum' voc. inc. teut. n 3b, hühnerstall und koben, schweinekoben; hennekobl, gallinarium Schönsleder b 4a, taubenkobel taubenschlag, schwäb., fränk., bair., östr.: vom hünerhaus oder kobel. 2, 321, der taubenkobel. 2, 346b. bair. auch eichhornkobel, nesthöhle des eichhorns, wie bei 4, 1380: (die schneeeule) baut kein eigenes nest, sondern nimmt ... die kobeln der eichhörnchen ein, ob der schwache pl. echt ist? s. vorhin unter 1 köbel. 3) kobel, der kutschkasten, wo man die füsze hin setzt. 1, 889, 1, 530b. eine einzelne anwendung des allgemeinern begriffs 'verschlag', den 183, 188 aus Östreich geben (gleich koben 1, d). 4) schwäb. wehr im flusse. 321. s. DWB kobelwehr, DWB koben 2, b und kober 2. 5) kobel ist deutlich dem. von koben, kobe, nach dem beibehaltnen masc. geschlecht von hohem alter. das mhd. kobel bei Helbling 1, 626 ist gewiss nicht 'überzug' (wb. 1, 855b), es scheint der kobel, kasten, zum kobelwagen, s. d.
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