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1) rixari, increpare 996, Ludwig, 1, 529c, (1787), mürrisch brummen, brummend schelten, zanken: soll sich ein jeder mit seinem nächsten vertragen und demselben verzeihen ... warum knottern und keiben dann die prediger also? 289; aber dieses ding gieng nicht ohne knottern, zanken und keiben ab. 294; er (der vater) knotterte bei allem was ich that. schaub. 1, 37; die keiserin musz übel erzogen sein, überlaut ans keisers tafel zu knotern. (1867) 126. Es herscht am Mittelrhein und Niederrhein, mrh. auch knuttern 237, nrh. dazu knotter m. gebrumm, knotterpelz, knotterpott m. brummer. Aachener mundart 117; diesz knotterpott gilt auch in Frankfurt, deutlich eine einwirkung vom Niederrhein her (pott topf, nrh., nd.). auch nl. knoteren garrire, murmurare, cornicari Kilian, jetzt kneuteren, doch fläm. noch knoteren, knotteren 267b. aber auch in Henneberg knottern 1, 85, und in Kärnten knuttern zornig aufbrausen, schelten 163, und wieder nd. (überall mit gleicher lautstufe) in Waldeck knuttern mürrisch reden 478a, und selbst ins nord. übergreifend schwed. knota, mit einfacher bildung. nd. gnöttern, gnötteln 66a. 2) anders schweiz. knottern, knarren, knattern, poltern, dem. knötterlen, knittern, knirren, schwach donnern. 2, 116, vgl. besonders 112a, wo auch die bed. spuken erscheint. 3) beide bedeutungen finden sich in knattern wieder, s. dort sp. 1361 unten die aufklärung die besonders das schwedische bietet. doch für die erste bed. kommen formen mit n- für kn- in frage: mrh. notteln in gleicher bed., waldeck. nüttelen.
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