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 PfWB Knecht (Bd. 4, Sp. 345)   RhWB Knecht (Bd. 4, Sp. 908) 
   Knecht m.:
1.
a. 'Dienstknecht', Knecht (gnęχd, selten -e-) u. Kneecht (gnēχd) bzw. Knäächt (gnχd) [zur Verbr. s. K. 244], Knescht (gnęd) [ KU-Rothsbg Kaislt], Knacht (gnaχd) [ PS-Petbch GH-Wörth], Knaacht (gnāχd) [ PS-Nothw GH-Neubg]; Auslandspfälzer: Knecht (gnęχd) [verbr.], Kneecht (gnēχd) [mancherorts Don Gal, doch vgl. 1bβ]; e guder, fleißicher, fauler K.; e K., wo gut, fleißich schafft [verbr.]; e K. dinge 'in Dienst nehmen'; sich als K. verdinge [verbr. schon seit etwa 1930 selten werdend]. RA.: Bin ich dann dei K.? [ Gal-Michalowka Dolina Obl Buch-Tereblestie]. SprW.: Wer sich selbscht macht zum K., dem geschiehts recht [ RO-H'stätt]. Sei aajner K., sei aajner Herr [ Don-Tscherwk mancherorts Don Gal Buch]. 'me gude K. gehts net schlecht [ Don-Gertianosch]. —
α. im bes. 'Knecht, der beim Bauern dient'; Zs.: PfWB Bauern-, PfWB Pferds- 1, PfWB Vieh-, PfWB Fuhr-, PfWB Futter-, Gäuls-, PfWB Koppel-, Küh-, PfWB Neben-, PfWB Stall-, PfWB Stuten-, Wingertknecht. Knechte wechseln die Stellung gewöhnlich am zweiten Weihnachtstag; vgl. Bündels-, PfWB Wandertag. De K. fiedert 's Vieh, fahrt mit de Kih (de Gail) [(1930) verbr.]. RA.: Das is fun dem K. seim Werrer, von schlechtem Wetter [ NW-Frankeck]; vgl. RhWB Rhein. IV 913 Knechtenwetter. SprW.: For K. un Maad is nimmand zu schad [LA-Edh, verbr. Don Gal Buch]. De Weingarte brauch e K., ke Herr [mancherorts Don (Steinmetz)]. VR. (Dienstbotenvers aus alter Zeit): Ich bin meim Herr sei liewer K., was ich dun, is alles recht [ HB-Böckw]. Sechs mol sechs es sechsedreißich, unser Maad es noch so fleißich, unser K. es noch so faul wie e alder Schäsegaul [ KU-Kaulb]; Var. s. PfWB fleißig 1, vgl. auch VR bei Bettlade 1. —
β. Zs.: PfWB Pfeffer-, PfWB Bier-, Besuchs-, +Turn-, +Forst-, Gestüts-, +Grempel-, Haus-, Hengst(en)-, +Opfer-, Saal-, +Spett-, Stubenknecht.
γ. 'im Rang unter dem Ritter stehender Edelmann'; vgl. +knechtisch. Zs. PfWB Edelknecht. 15. Jh.: Kumpt ein man, er sy ritter oder knecht, pfaff oder leye [PfWeist. I 244 (LA-Diedf)]. —
b.
α. 'junger

[Bd. 4, Sp. 346]
Bursche, der
αα. 'zur Hochzeit einlädt, als Brautführer fungiert'; vgl. Zs. PfWB Braut-, PfWB Haupt-, PfWB Ladeknecht. - -
ββ. 'beim Quackumzug an Pfingsten den Pfingst(en)quack abgibt'; vgl. Zs. PfWB Pfingstenknecht. - -
γγ. 'sich keck gebärdet'; vgl. Zs. Rauschenblattknecht. —
β. 'lieber kleiner Junge', Kosewort, Kneecht, Knäächt, -che [(1925) verbr. WPf NPf NW-Gönnh verbr. Don Gal Buch (ältere Gener.)], Knecht, -che, -el [mancherorts VPf Rußl-Worms]. Kosewort der Mutter zu ihrem folgsamen Söhnchen: Du bischt mei Kneechtche! [KU-Trahw, verbr.], mei braver K. [ Gal-Sap]. Kumm her, mei Knecht! [LA-Impfl]; vgl. PfWB Magd. —
2. übertr.
a. von Tieren; vgl. PfWB Bäcker-, Kukkucks-, PfWB Schneider-, PfWB Weberknecht. —
b. Hilfswerkzeuge u. Geräteteile.
α. 'Tritt des Spinnrads, womit das Rad in Bewegung gesetzt wird', Knäächt [KU-Kaulb HB-Limb (PfId. 77)], Knecht [ NW-Frankeck], Knechdel [ LA-Venn]. —
β. 'Schüttler der Windmühle', Knecht [ KB-Bennhs]. —
γ. 'Eisenzapfen am Kelterkranz, der beim Vordrehen des Kelterbackens die Kelterschraube mitnimmt, sie beim Rückdrehen im Gewinde ruhen läßt', Knecht (gnęχd) [Bertram § 278]. Auch: 'zwei schmale Latten, auf denen in der Kelter die Legdielen beim Zudecken des Leseguts ruhen', Knechde, Pl. [Bassermann-Jordan Weinbau]. Syn. s. PfWB Bajaß 7. —
δ. 'Gestell des Schreiners, das dazu dient, lange Bretter, die an einem Ende in die Hobelbank eingedreht sind, zu stützen, um das Herabsinken zu verhindern', Kneecht [ KU-Kaulb Gal-Mierow]. Zs. Leimknecht. —
ε. Zs. PfWB Standknecht 'Wabenständer'. —
ζ. 'Balken des Fachwerks', Pl., Knechde [ LA-Gommh]. — Südhess. III 1486 ff.; RhWB Rhein. IV 908 ff.; LothWB Lothr. 297; ElsWB Els. I 502.

 

  NRhWB Knecht Allg., u. zwar Rhfrk uNahe ö. u. n. Kreuzn-Schönb Eckenr Schweppenhsn Waldlaubersh Rümmelsh Münster bis zum Soonw -eχt; w. u. südl. davon -ēχt, –-; Hunsr -ēχt; Saarbr (u. einigemal SWend) -ę-; Saarl -ę- [Becking --]; weiterhin an der Saar bis einschl. Merz-Büschd Tünsd Dreisb Keuching Saarhölzb Bergen Scheiden Waldhölzb -ę-; innerh. einschl. Saarbg-Eft Hellend Orscholz Kessel Büschd Nennig Wies -īət; n. einschl.

[Bd. 4, Sp. 909]
Saarbg-Kreuzw Sinz Faha Wetten Taben Serrig Beurig Ockfen Schoden (nach dem Hochw hin) -ēt; im NO -t [Saarbg-Stdt -ēχt]; n. Mos im W. -ēχt [in WBitb an Sauer u. Our -ēt] Bitb, Trier-Ld; -χt Prüm u. das übrige Mosfrk [SNeuw -ēχt]; Rip -χ [Malm, Schleid, Monsch, Aach, Jül, Dür NBergh, Grevbr, Neuss -t, –ət, –ēət; uWupp -t]; OBerg -t, –ə-; NBerg -ęit; im SNfrk reicht das rip. (s. o.) ēət-, t-Geb. bis einschl. Geilk-NBusch Hastenr Randerath, Heinsb-Hilfarth Millich Rathm Myhl, Erk-Vossem Klinkum Rickelr Beeck Rath Mennekr Terheeg Kückhv Holzw, Grevbr-Jackerath, Bergh-Königshv, Grevbr-Buchholz Allr Barrenst Höning, Neuss-Gohr Delr; n. davon -ęit; doch w. einschl. Geilk-Stahe Kreuzr Birgden, Heinsb-Schierwaldenr Selsten Braunsr Obspringen Brüggelchen ęχt, –ęxt; innerh. einschl. Heinsb-Althaaren Aphv Laffeld Waldenr Straeten, Geilk-Baumen, Heinsb-Horst Porselen Oberbr Luchtenbg Wassenbg Birgeln -χ(t) u. immerh. einschl. Erk-OKrüchten Tetelr Merbeck, Kemp-Leloh Dohr Naphsn Vogelsr End u. w. Lüttelbracht Bracht Kaldenk -χ; n. des -ęit-Geb. u. n. Ruhr -χ im Süd, dann -χt; Pl. wie Sg. Rhfrk; sonst -tə(n) [Heinsb-Erpen, Erk-Elmpt -χtər (Demin. -kə); MGladb, Erk -ęitə u. -ęits; Selfk, Geld-Kevelaer, Mörs-Neuk -ęχs, –χs] m.: 1.a. die alte Bed. ‘Knabe, Jüngling, Bursche, Mann, Knappe’ liegt noch in zwei besondern Fällen vor. α. Knecht, gern Demin. Knechtche, kleiner Junge, Bübchen, Kosew.; dau bist mei Kn.che; dau bist mei liewer Kn. Simm, Bernk (Hunsr), Meis, Wend, Ottw, Saarbr, Saarl, Merz, Trier-Hochw (Knätchen); Kneəchtelche Aden-Weibern; Knättje Eup; e gammer Knätche gesundes, kerniges Bürschchen Trier-Trierw; en aleərt Knättche gewandtes Bürschchen; ech woər esu Kn.chen sagen Erwachsene von ihrer Jünglingszeit Prüm-Mürlenb 1860; mei leif Knätche! Freundchen, pass ja nur auf Trier-Geizenbg; nä, mei Knechtjin! Saarl. In RA.: E jonge Kn. on en al (alte) Mod (Mädchen), dat get e reche Stoot (Hausstoot) eine reiche Heirat Prüm, Daun; en jong Mod, en ale Knot (Knoten), dat get e scheinen Stoot Saarbg-NLeuken; es de Kn. ging (gegen) de Mod alt, jet et enen klenen Haushalt Daun-Utzerath. — β. das Mädchen nennt den Burschen, der auf der Hochzeit neben ihm sitzt u. es beim Zuge durchs Dorf führt oder mit dem es tanzt, mei Kn.; eich hon en dichtige Kn. (das Mädchen heisst de Mod); de nöste (nickste, nəiste) Kn. Brautführer Bitb, Prüm. — b. Dienstknecht, Bure-, Peərds-, Stall- (Schweizer), Fuhr- (Gespanns-), Äre- (Ernte-), Mölle-, Bräu-, Huskn. Rip, Allg.; de Bur hät fönf Kn.ə, twiə Perdskn.ə on drei Ärbetskn.ə; de iərschte (böveschte) Kn. oder Mesterkn. (de iərschte on twedde Kn.) MGladb, Allg.; grosser on kläner Kn. Merz-Nunk,

[Bd. 4, Sp. 910]
Saarbg-Portz Trassem; Hapkn. (Haupt-), kläne Kn. Saarbg-Portz; bei der grösseren Bauernwirtschaft des Flachlandes werden diejenigen, die vorzüglich mit den Pferden arbeiten Kn.ə genannt, die übrigen Ärbeider; sie hatten früher eine bestimmte Rangreihenfolge, so grote Bomester, klene B., Kn., Meddelkn., Eggjong, Kuhwjong Klev-Üdem; Hospeskn. (Vicebur), üərschte Werkskn., Ongerwerkskn., dredde Werkskn., Peərdskn., Ongerpeərdskn., dredde P., Jong (Enk) Kemp; Forärbeier, twedde Ärbeier, Baumeister, Enk, Eggjong, Kuhhert Mörs-Asbg; Mesterkn., Kn., Overenk, Enk, Posselsjong Sieg-Fussh; Haupt- oder Gespannkn., Perds-, Ochse-, Kihjung Bitb-Fliessem; Hauptkn., Ochsejung, Perdsjung, Kihjung Wittl-Dörb; Kn. bei enem sen; Kn. bei enem spille Rip, Allg.; äs Kn. utwuəhne Erk; ene Kn. denge (fas mache) früher für ein ganzes Jahr, das bei bestimmten Terminen begann (s. die Karte bei Lichtmess); der Kn., dessen Jahr aus war, sagte scherzh.: ech stohn net op, ech treck net us, leck mech em Arsch, me Johr es us! Sieg-Fussh; van Dag (heute) es de letzte Dag, morge goh wej reise; ek häbb den Bur so lang gedient, he will mech noch ni preise! Geld-Veert. — Den Kn., den för den Tit (vor dem bestimmten Einziehtag) kömmp (Dienstantritt enkommen Rip), de geiht ok för den Tit laupen Mörs-Vinn; wer innerhalb des Dienstjahres seine Stelle verliess, hat der Poəhl (Pfahl) usgeresse oder e kölsch Joəhr gemat Grevbr, LRip; es kam selten vor, dass ein Kn. seinen Dienst nicht antrat, net enkoəm, d. h. vom Vertrag zurücktrat, et Metgeld wiərbreit (wiederbrachte) Grevbr-Garzw, Allg.: wer einen guten Kn. vermittelte (enbrat), bekam als Vermittlerlohn e Röckstöck (vom geschlachteten Schwein), ene Weck un ene Pöngel Iərzen (Erbsen) Köln-Widdersd; der Mesterkn. brachte Kleər on de Schmeck (Peitsche) mit; er schliff um 7 Uhr (nachdem im Sommer um 3 oder 4 Uhr die Arbeiten begonnen hatten) das Messer auf der Treppe, dann musste das Essen auf dem Tische stehen; 12 Uhr mittags wurde die Mittagsmahlzeit eingenommen; nach diesem hatte das Gesinde von zint Viet bis z. Bartholomieves Ruhepause (Enuhren) bis 2 Uhr: op B. werden er twei fas gesatte, de Einuhres för de Kn.ə on de Kaffe för de Meide SNfrk. — RA.: Heə woər Kn. en sei woər Mad Äusserung des Neidgefühls, wenn Leute vom Lande sich in der Stadt niederlassen u. ein erfolgreiches Geschäft begründen Aach, Allg. We fröhch Häər wellt sin, mot long Kn. sin Heinsb. Iərscht Bur on dann H., sät de B. tenge (gegen) sinne Kn., de sinn Schnie (Schnitte) Krentewek (Korinthenweck) et iərscht woll eəte Heinsb. We ene Kn. hät, de hät enne ganze; we er twie hät, de hät ennen halve; we er dri hät, hät gar genne Heinsb. En faule Kn. on e dämpig (engbrüstiges) Peərd, die sen noch

[Bd. 4, Sp. 911]
ken Peif Tubak weərt Trier. Ene fule Kn. mackt tihn Schrett, om ene te spare Heinsb. Drei Deil welle geschlage sin: de Klock, der Esel un e fule Kn. Köln-Stdt. De Kn., de nüs (nichts) deht ohn befolle, den soll der Düvel holle MülhRh. De Kn. met Pip (Piez) in de Stall, de Meid met de sijen (seiden) Schörl (Schürze) op den Ball, de Buərsfrau met de Roman in de Hand brengen den Besten öm Hab (Hoff) en Verstand Klev, Rees, Geld-Kevelaer. Mondags Peərd sen bester (da ausgeruht) wie M. Kn.ə (die Sonntags gezecht haben) Sieg-ODollend. We nit Kn. sin kann, kann och nit Her sin Köln-Stdt. Wie der H., su der Kn. Sol, Allg. Je blinger (blinder) der H., je heller der Kn. Köln-Stdt. Beəter ene klene H. als ene gruəte Kn. Lob der Selbständigkeit MGladb, Erk, Aach. Wat den H. aflät (-legt), kregt de Kn. Mörs-Xanten. Heəre Befeəhl es Kn.ə (Kn.s) Ärbet Erk, Nfrk, Rip. Wann der H. ärm un der Kn. rich wed, duge se allebeids nicks Köln, MGladb, Erk, Mörs. H. os H., Kn. loss de Sei eraus! ich habe zu befehlen Bernk-Merschd. Bei er Herd voll Kanner (Kinder) as de Voder H.; bei em eläzige Kann as de V. Kn. Trier-Mehring. Wenn dou mej gistern gemitt (gemietet) hätts, dann wör ek van Dag (heute) dinne Kn.! abschl. Antw., du kommst zu spät Mörs, Heinsb, Aach, Dür, NBerg, Saarbg. Den de Kn. dingt, get em och sei Luhn Saarbg-Faha. Went (wegen) em decke Steck Brut geht ke Kn. aus dem Johr er liebt gute Beköstigung Prüm; bei er steifer Zopp leift käm Baur de Kn. fort Trier-Schleidw. Die Knechte habbe genne Werksenn (Arbeitslust), wenn se et Leiendak (Schieferdach der Kirche, etwa Aschermittwoch, Allerseelen) üəver de Kopp gehat habbe Kemp-SPeter; wenn de Kn.ə un Mäde de Hellege gesinn (gesehen) han (wenn sie an einem halben Feiertage in der Kirche gewesen sind), dann git et nit vill met der Arbeit Köln-Stdt. Wat de Mäd em Kehrdreck fengt (findet), delt (teilt) se met dem Kn. Berg (s. kehren). Mer kann besser an en gut Peərd äs an en guəden Kn. kuəmen Remschd. Of de Her got orrer schlecht, seiht mer on de Mod on seiht mer om Kn. Neuw-Maischd. Wenn et op der Her rent (regnet), dann dröppt et op der Kn. wenn es dem Herrn gut geht, hat auch der Kn. Nutzen Aach, LRip, SNfrk, Geld. We sech va sinne Kn. lett duze, kann sech die Stiəvele selver butze Heinsb, Du salls ävvel su fett net dervan komme, sät der Kn., do striək (strich) he der Kroətsch (Frosch) en et Bottermelksdöppe af Heinsb. Gott hatt et net, de Welt kannt et net, on de Kn. gof et singem Her die Taufe Christi Sieg-ODollend. — Rätsel. Vierontwentig (24) Ticketacke (Egge), twee Dicksacke (Pferde), en fuəl Tiek (Zieche), die derneəve liep (Knecht) Selfk. — Im Kinderld. Hannesse Kn., wille, wille, weck, sett den Fut (Fuss) op den Weg gesungen, wenn zwei Kinder, die Arme verschränkt, spazieren gehen; beim letzten Wort

[Bd. 4, Sp. 912]
machen sie mit einem Ruck Kehrt Mörs-Orsoy. Dei Kn., de wull op de Reise gohn, do kom hei an de Brügge (Brücke), do sot de Hund bim Für un sponn, de Katte kiərnte de Botter, de Fladermus, dei kehrt dat Hus, de Duwen drougen den Dreck erut, se dreiten en wite in dat Feld; do ging de Kn. wiər ut der Welt Gummb. — 2. übertr. a. persönl. α. beim Knabensp. Kettschke (Kette) heissen die abgeschlagenen Spieler jongste Kn. MGladb. — β. stinkige Kn. Hecken-, Beerenwanze Bitb-NWeis. — b. sachl. α. Stiefelkn., Stivvelskn. Rip, Allg. Rätsel: Wat für ene Kn. kret kene Luhn? Schleid-Reifferschd. — β. Verbindungsstange zwischen Trittbrett u. Schwungrad am Spinnrade, die auf das Rad die Bewegung überträgt (ähnlich an der Häckselbank, am Webstuhl) Rhfrk, Mosfrk, Aden, Schleid-Hecken, Monsch-Rohren, Westerw, Waldbr. — γ. ein tischhohes, brettförmiges Werkzeug des Schreiners mit verschiebbarer Querleiste, dazu dienend, ein über die Hobelbank weit herausragendes Brett an dessem freien Ende festzuhalten, während das andere Ende auf der Hobelbank bearbeitet wird, Stütze an Hobelbänken u. Schraubstöcken Rheinb, Eusk, Bo, Köln, Gummb. — δ. Vorrichtung, Hebel am Pfluge, mit dem der Kulter bei Beginn einer neuen Furche umgestellt wird Schleid-Dottel, Jül-Roerd, Grevbr, MGladb. — ε. eiserner Stab am Hinterwagen, der den W. bei steiler Talfahrt aufhalten soll Bernk-Berglicht. — ζ. Pl. bei der alten Steinkelter zwei Holzlatten oder schmale Bretter, die zu beiden Seiten der Spindel auf die Maische gelegt werden, damit sich die die Maische deckenden Bohlen glatt auflegen u. ein gleichmässiges Pressen ermöglichen uNahe. — η. Fingerhut, Nähring SNfrk (o. O.). — θ. die aufrecht stehende Roggenähre uWupp 1870. — ι. der vom Schinken des eben gespaltenen Schweines noch abgeschnittener Fleischteil Bernk-Wehlen. — κ. verächtl. grosse, plumpe Nase; wat hät de ene Kn. em Gesech! Schleid, Eusk, Rheinb, Bo, Sieg, Mülh-Rh, Köln, Bergh. — λ. Donner Knettche! Fluch Malm-Herresb.