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| PfWB knaupeln (Bd. 4, Sp. 338) | RhWB schnäppen (Bd. 7, Sp. 1548) | |||||||||||||||||||||||
1. 'mit den Fingern schnellen'. a. 'den Klicker (seltener Knopf) schnellen', knaip(e)le (gnaibələ, gnaiblə) [verbr. mittl. VPf sowie Nord- u. Ostteil der südl. VPf KU-Wolfst], knaiwele (gnaiwələ) [ FR-Tiefth NW-Wachh LA-Walsh GH-Westh]; zur Verbr. s. K. 243. Daumen und Zeigefinger oder Mittelfinger werden gespannt aufeinandergesetzt; durch plötzliche Lösung der Spannung wird der Klicker (der Knopf) auf das Ziel hin geschleudert; vgl. ab-, PfWB fortknäubeln. — b. α. 'den Finger an die Stirn, den Kopf schnellen lassen', knaipele [mancherorts VPf (PfId. 77)]. Ich knaipl dich [ GH-Zeisk]. — β. e bissi uf em Kopp knauwle 'durch Kratzen Schuppen auf der Kopfhaut lösen' [ RO-Rehborn]; vgl. PfWB knaupen, abknauben 1. — 2. a. 'an etwas drücken, knautschen', knaiple [ SP-Harths]; vgl. PfWB herumknäupeln, PfWB knobeln. — b. 'ungeschickt arbeiten, pfuschen'; vgl. PfWB knaupen2. Do knaupelts dran erum, z. B. beim Nähen [ KL-Hirschhn]. — c. vgl. PfWB ausknäubeln. — d. 'Beischlaf ausüben'. Er hat se geknaupelt [Kl-Gimsh]. — RhWB Rhein. IV 879 knaubeln, 893 knaupeln; ElsWB Els. I 506 knupple.
| [Bd. 7, Sp. 1549]
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