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 PfWB knaupeln (Bd. 4, Sp. 338)   PfWB knaupen (Bd. 4, Sp. 341) 
   knaupeln, knäupeln, knaubeln, knäubelnschw.:
1. 'mit den Fingern schnellen'.
a. 'den Klicker (seltener Knopf) schnellen', knaip(e)le (gnaibələ, gnaiblə) [verbr. mittl. VPf sowie Nord- u. Ostteil der südl. VPf KU-Wolfst], knaiwele (gnaiwələ) [ FR-Tiefth NW-Wachh LA-Walsh GH-Westh]; zur Verbr. s. K. 243. Daumen und Zeigefinger oder Mittelfinger werden gespannt aufeinandergesetzt; durch plötzliche Lösung der Spannung wird der Klicker (der Knopf) auf das Ziel hin geschleudert; vgl. ab-, PfWB fortknäubeln. —
b.
α. 'den Finger an die Stirn, den Kopf schnellen lassen', knaipele [mancherorts VPf (PfId. 77)]. Ich knaipl dich [ GH-Zeisk]. —
β. e bissi uf em Kopp knauwle 'durch Kratzen Schuppen auf der Kopfhaut lösen' [ RO-Rehborn]; vgl. PfWB knaupen, abknauben 1. —
2.
a. 'an etwas drücken, knautschen', knaiple [ SP-Harths]; vgl. PfWB herumknäupeln, PfWB knobeln. —
b. 'ungeschickt arbeiten, pfuschen'; vgl. PfWB knaupen2. Do knaupelts dran erum, z. B. beim Nähen [ KL-Hirschhn]. —
c. vgl. PfWB ausknäubeln. —
d. 'Beischlaf ausüben'. Er hat se geknaupelt [Kl-Gimsh]. — RhWB Rhein. IV 879 knaubeln, 893 knaupeln; ElsWB Els. I 506 knupple.

 

  knaupen2 schw.: 'pfuschen', knaube [RO-Lettw KL-Gimsb u. Umg.]; vgl. herum-, PfWB zusammenknaupen. Rhein. IV 893; ElsWB Els. I 506.