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 PfWB Kloster (Bd. 4, Sp. 317)   PfWB Mönch(s)-kloster (Bd. 4, Sp. 1400) 
   Kloster n.:
1.
a. wie schd., Kloschder (glōdər) [verbr.], Klouschder (gloudər) [mancherorts südl. VPf], Kluschder (glūdər) [ RO-Als]; Pl. Kleschder (glēdər, -ei-). Zs.: PfWB Frauen-, PfWB Mönchs-, PfWB Nonnenkloster. Die N. N. geht ins K. [verbr.]. RA.: ins K. geh, wu zwääerlää

[Bd. 4, Sp. 318]
Schuh unnerm Bett stehn 'heiraten wollen' [ NW-Hardbg]. Sie traacht e schwarz Hinkel ins K. (um den ungeliebten Mann totbeten zu lassen) [ LU-Böhl]. Spiel der Kinder: Ins K. ufnemme. Zwischen zwei Stühlen ist ein Zwischenraum in der Breite eines Stuhles. Ein Tuch wird über die Stuhlsitze gebreitet. Zwei Kinder setzen sich auf die zwei Stühle. Das Ganze stellt das Kloster vor. Ein Kind tritt herzu und wünscht, in das Kloster aufgenommen zu werden. Man fordert es auf, sich zwischen die zwei Kinder zu setzen. Während es sich niederläßt, stehen die beiden auf. Das Tuch gibt nach und das Kind fällt auf den Boden [ KB-Kriegsf]. a. 1357: vnd der scholteis vnd die scheffen sin zu aller zyt mit deme eyde gebunden deme apt vnd sime vorgen. cloyster [PfWeist. I 258 (KB-Dreis)]. —
b. FlN; amtl. Kloster [ LA-Edk BZ-Apphf], Am K. [ RO-Potzb], Hinterm K. [Kirchhbol]. —
2. scherzh.
a. 'Abort' [vereinzelt]. Syn. s. PfWB Abtritt. —
b. 'das Gesäß'. Neckerei: Wer net warte will bis Oschtere, der guckt meim Kind ins Kloschtere. Dabei hob man das Kind empor und hielt dem Genasführten das Gesäß des Kindes entgegen [ Gal- Dornf]. — Südhess. III 1437; RhWB Rhein. IV 772/73; LothWB Lothr. 294; ElsWB Els. I 498.

 

  -kloster n.: wie schd., Menchskloschder [mancherorts]. Südhess. IV 741. —