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 PfWB Klecke (Bd. 4, Sp. 283)   ElsWB Geleg (Bd. 1, Sp. 574a)   PfWB laden (Bd. 4, Sp. 731) 
 Klecke s. PfWB Glecke; klecken s. PfWB glecken.

 

 Geleg [Kəlæi, Pl. –ər Bisch.] n. einzelne Reihe Rebstöcke: dis Stück het sechs Geleier. — Schweiz. 3, 1173; vgl. Schwäb. 3, 348.

 

   laden1 st.:
1.
a. 'beladen, aufladen', lare (lārə, lrə) [verbr. außer mittl. VPf Henn Mda.-Int. 98 Mang 82, 149 Schneckenburger 17, 34], lade (lādə, ldə) [verbr. mittl. VPf vereinzelt übrige Pf Karch Gimmdg/Muttstdt 233 Lambert Penns 96 Don-Schowe Torscha Gal (Krämer Sprachsch. 137)], laðe (lðə) [KU-Kaulb (Alte) Don-Werb (Schmidt 124)], lale (lālə) [ KU-A'glan Bedb LU-Altr]; Part. Perf. gelad (gəlād, -d) [WPf], g(ə)lade, -are (g(ə)lādə, -də, -ārə) [VPf O-PS]; vgl. PfWB ab-, PfWB auf-, PfWB aus-, PfWB ein-1, PfWB ver-, umladen; Hai l. 'Heu auf dem Erntewagen aufschichten', meist Frauenarbeit [RO-Rehbn, verbr.]; de Waan l. [ KU-Dunzw]; schepp l. 'das Erntegut ungleichmäßig auf dem Wagen aufsetzen' [NW-Hardbg u. Umg., mancherorts]; krumm l., dass. [ LU-Altr, mancherorts]; schief l., dass. [ FR-Bockh]; Duwak l. [mancherorts VPf]; Wein l. [ KB-Zell]; Gras l. [ GH-Kand]; Fuler (Futter) l. [ KU-Patb]; geleeweis l. 'das Erntegut in einzelnen Lagen (s. PfWB Gelege 1) übereinander schichten' [ KL-Enkb]. Mer han än, zwä, drei, vier orer finf Leje 'Lagen' uf de Wa'e gelad [ KU-Wolfst]. Die Säck werre uf de Woon gelad [ KU-Schmittw/O]. Er hat e Waan voll Hai gelad, so hoch wie e Kerchetorm [ ZW-Battw]. RA.: Do

[Bd. 4, Sp. 732]
hascht der was uf de Hals (Buckel) gelade! (nämlich Kummer, Sorgen, Mühe) [ LU-Friesh, mancherorts]. Gruß und Anredeformel während der Ladearbeiten auf Feld oder Wiese: lare? [ GH-Kand]. a. 1532: Vnnd wan mines hern knecht das hauw (Heu) inforrenn wollen, so soll der buddel darby genne vnnd sol das hauw helffen laden [PfWeist. 265 (KB-Dreis)]. a. 1560: sol niemand kein haag zerreissen, stangen darauß laden oder tragen [PfWeist. 562 (NW-Freinsh)]. —
b. 'eine Feuerwaffe laden' [verbr.]. Der heert (gehört) en e Kanon gelad un uf de Mond geschoß [ FR-Bockh]. RA.: E schlechter Schitz, as net immer e Laaf gelade hot [Penns Dutch Cook Book 37]. —
c. 'Körner ansetzen', vom Getreide. 's Korn hot noch net gelad 'Die Körner haben noch nicht so viel Gewicht, daß sich die Ähren niederneigen' [ KU-Kaulb KL-O'mohr]. a. 1852: Diß Jahr gabs wenig Kornhaufen, aber guth gelaten [NPfGV 1925 86 (Aus dem Tagebuch meines Urgroßvaters aus Rockhs)]. —
d. 'schwängern'. Er hot se gelad [ KB-Immh]. Se es gelad 'Sie ist schwanger' [ebd.]. —
2. übertr.
a. 'sich betrinken' [verbr.]. Syn. s. PfWB betrinken. Er hot gelade 'Er ist betrunken' [ LA-Mörzh, mancherorts]. Er hat schwer gelad, dass. [ ZW-O'hs, mancherorts]. Der hot schief (schepp) g'lade, dass. [ SP-Harths, vereinzelt]. Er hot hoch gelad, dass. [ KB-Gauh]. Er hot ener gelare, dass. [ GH-Freckf, mancherorts]. Die Übertragungen gehen vom Bild des hoch- bzw. schiefgeladenen, schwankenden Erntewagens aus. —
b. in den Wend. geladen sein, geladen haben 'wütend sein, Groll hegen' [mancherorts]. Er hot gelare uf'n 'Er ist nicht gut auf ihn zu sprechen' [ GH-Kand, mancherorts]. Uf den haww ich g'lade [ LU-Opp, mancherorts]. Er hat schwer uf'n gelad [ RO-Lohnsf]. Uf denne hab ich schunn lang gelare [ PS-Erfw]. —
c. 'jemanden verprügeln'; een lare [ KL-Wörsb]. — Südhess. IV 84/85; RhWB Rhein. V 30/35; LothWB Lothr. 326; ElsWB Els. I 557.